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1 Netzwerk, 2 WLAN-Router?

LAN/WLAN und natürlich Internet

1 Netzwerk, 2 WLAN-Router?

Beitragvon petschbot » 09.10.2006 14:02

Heute mal von mir ein allgemeiners Problem, aber vielleicht hat ja jemand von euch nich eine Idee/Anregung:

Hallo miteinander, zunächst schildere ich euch die Ausgangssituation:



WAN > WLAN-Router mit 4 LAN-Ports, hieran angeschlossen:

- PC1 per LAN
- PC2 per WLAN
- 30 Meter Ethernet-LAN, am Ende 4 Port-Switch, daran angeschlossen:

PC3 per LAN
PC4 per LAN


Ich würde nun den WLAN-Router austauschen (nur WEP-Verschlüsselung) und den 4-Port-Switch ebenfalls durch einen (baugleichen?) WLAN-Router ersetzen.

Ziel ist es, am Ende des 30 Meter Kabels (durch diverse Betonwände) ebenfalls ein WLAN-Netz aufzubauen. Das Ganze würde dann so aussehen:

WAN > WLAN-Router1 mit 4 LAN-Ports, hieran angeschlossen:

- PC1 per LAN
- PC2 per WLAN
- 30 Meter Ethernet-LAN, am Ende WLAN-Router2, daran angeschlossen:

PC3 per WLAN
PC4 per LAN


WLAN-Router1 und WLAN-Router2 müssen dabei nicht ein identisches Drahtlosnetzwerk bereitstellen, wichtig ist nur, dass auch PC3 und PC4 Zugriff auf das WAN haben.

Frage: Funktioniert das, was ich da vorhabe? Oder geht’s auch einfacher, reiner Accesspoint statt WLAN-Router2?

Vorgabe ist noch: Möglichst billig, teure WLAN-Spezialhardware (Rangemaxx um die 30 Meter zu überwinden z.B.) kommt nicht in Frage.

Danke schon mal im Voraus.

Peter
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Beitragvon DiaboluZ » 09.10.2006 15:42

Du kannst ja wenn du absolut noch einen router haben möchtest statt ein acess point, die router funktion bei router 2 austellen, so das er nur als acess point funktioniert? Also das router 1 dhcp usw macht, und das router 2 dann nur nochmal wlan rausschickt... So hab ich es ca... Einen Lan router von meinem ISP, dan einen WLAN router pr Lan dran und router-funktion beim WLAN abgestellt, so das er einfach alles was pr LAN reinkommt an WLAN weiterschickt...
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Beitragvon xpgx1 » 09.10.2006 15:54

Coole Frage! :)

Hmm *bart kraul*... also erstmal JA das geht. Gehen wir mal davon aus das du bisher 802.11g eingesetzt hast und das auch nicht durch irgendwelche virtuosen "n" Entwürfe ersetzen (zumal das nichtmal ein standart ist, bis jetzt).

Du hast jetzt zwei möglichkeiten:
1. Komplett neue Hardware: 1x Wlan Router & 1x Wlan Access Point bzw 2x Wlan Router (je nachdem wie wir's lösen wollen).
2. Nur einen neuen Router ;D

Damit das ganze möglichst billig wird => Methode 2! ;D
Da brauchst du nur einen neuen Wlan Router kaufen, den anderen setzen wir als "Router-only" ein (das hat aber einen Nachteil...zudem gleich mehr). Die Ganze Kette wäre dann so (direkt so wie ich es einrichten würd):

WAN (vom Modem) geht per RJ45 an den neuen Wlan Router mit der IP 192.168.0.253, DHCP und WLAN "g" aktiviert und per WPA/WPA2 verschlüsselt (*= Nicht alle Wlan Karten, speziell notebooks mit integriertem adapter unterstützen wpa2). PC1 & PC2 sind also einmal mit RJ45 und einmal per WLAN verbunden. Dieser Router ist im Netzwerk der "Gateway".

Jetzt geht das 30 Meter lange RJ45 Kabel vom neuen Wlan Router durchs Haus zum alten wlan router der als "Router-only" konfiguriert wird. Das bedeutet das er "weiss" das er lediglich eine Zwischenstation darstellt (ich kann jetzt da nicht weiter ins detail gehen, das ist von gerät zu gerät unterschiedlich - normalerweise kriegt der jezz auch ne eigene ip und leitet alle seine clients - also pc3 und pc4 - bei allen anfragen wie zb. inet zum router weiter). Auch hier aktivierst du Wlan und PC3 und 4 sind glücklich im Netz. Doch da haben wir den nachteil! Das zweite WLAN netz wäre dann einen ticken unsicherer - einfach deshalb weil es ja der alte router ist - dafür sparst du Geld ;D

Ansonsten machst du das so wie gerade beschrieben bis auf den unterschied das der alte router durch einen (am besten) verwandten access point der firma ersetzt wird. Den AP stellst du dann so ein das er alle WAN und LAN anfragen per RJ45 Kabel an seinen Router weiterleitet, so tut der ap das was er soll - Als Gateway im WLAN und LA zu fungieren. Vieleicht die elegantere Lösung, aber mit sicherheit die teuerste der beiden.

Phew...das war jetzt viel txt ;D
Hoffe ich konnte dir bissle helfen. :wink:

PS: Hab nochmal korrigiert, der 1. wlan router ist NATÜRLICH der gateway, der 2. wlan router ist dann nur ein router ;D bin da beim schreiben durcheinander gekommen.
PPS: *G* Ich habs grad mal bei mir daheim probiert - ich hab noch so ein altes gürkchen als 2. router hier gefunden, der hat noch einen "uplink" port *hihi* Da musst du evtl. drauf achten, denn in dem fall kannst du das kabel zum gateway nicht in den wan port stecken.
Zuletzt geändert von xpgx1 am 09.10.2006 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
Bye,
xpgx1
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Beitragvon Indiana » 09.10.2006 16:22

Also ich habe da zwei vorschläge:

1) Billigst, einfach einen AP an den Switch hängen.

2) Falls der Router nicht mehr deinen Anforderungen entspricht (z.b. kann nur WEP und kein WPA(2)):
Router austauschen und AP vom selbem Hersteller nehmen.
2a) Als addon: Im AP DHCP ausmachen und beide zu einem WLAN (roming) zusammen schliessen.

Zwei Router macht aus meiner sicht keinen sinn da du keinen wirklichen nutzen davon hast.
Have a N.I.C.E. day!
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Beitragvon haihappen17 » 09.10.2006 17:21

Also ich habe das folgendermaßen bei mir gelöst:

Mein DSL-Anschluss befindet sich im Keller. Da mein Arbeitszimmer auch im Keller ist und ich da sowohl LAN als auch WLAN brauche, habe ich mir die Fritzbox WLAN 3070 besorgt, LAN-Kabel vom Raum mit DSL-anschluss ins Arbeitszimmer gezogen und die Fritzbox so ausgerichtet, dass ich im Arbeitszimmer guten Empfang hab. Da ich auch im Wohnzimmer und Garten surfen wollte, hab ich meinen alten ISP-Router (T-Sinus 154 Basic 3) im Ergeschoss in der nähe des Treppenhauses aufgestellt. Dann "einfach" ein WDS eingerichtet (einfach ist relativ, hat mit der Hardware-kombi ca 15h gedauert), fritzbox als gateway gesetzt, Sinus als Repeater. DHCP übernimmt mein Server im Keller, muss aber auch gehn wenn die Fritzbox den macht. Einziger Nachteil ist jedoch, dass man (soweit mir bekannt ist) nur mit 2 Fritzboxen eine WPA2 verschlüsselung in einem WDS einrichten kann. Das hat ca 5h der Konfiguration gekostet, bis ich festgestellt habe, dass meine beiden Router einzeln WPA2 unterstützen, jedoch nicht im WDS. Ich musste also auf WEP-verschlüsselung mit MAC-Filtertabelle zurückgreifen. Mit einem Linksys-router sollte es jedoch mit WPA2 gehen, garantieren kann ich das aber net ;)

P.s.: Am Sinus-Repeater-LAN-Port kann auch normal ein PC angeschlossen werden, er leider nur einen Port also müsstest du mit nem Switsch arbeiten, jedoch haben ja so ziemlich alle Router mind. 4 Ports!
Wer das liest ist doof :P
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Beitragvon petschbot » 10.10.2006 15:42

Danke schonmal für eure Antworten. Ich werde mich dann mal ans experimentieren machen und später (hoffentlich) von der Erfolgsgeschichte berichten.
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Beitragvon LeoLeiche » 14.10.2006 00:35

[edit] gelöscht weil zu schnell geklickt und doppelt gepostet.
Zuletzt geändert von LeoLeiche am 14.10.2006 00:42, insgesamt 1-mal geändert.
lg
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Beitragvon LeoLeiche » 14.10.2006 00:40

Sollte schon gehen, du könntest den zweiten WLAN-Router als Access-Point laufen lassen, d.h. am WAN-Port nichts anstecken, sondern das lange Kabel an einen der 4 Ethernet-Ports.
Dann hast aber ein gemeinsamen IP-Subnetz, hier sollte auch nur ein DHCP-Server laufen, also diesen bei einem Router abdrehen.

Wenn du einen neuen WLAN-Router kaufst würd ich zum Linksys WRT54GL (wichtig das L am Schluß) greifen, diesen kannst mit alternativer Firmware leicht mit Zusatzfunktionen (aktuellste Verschlüsselung, WDS, Sendeleistung erhöhen, etc.) ausstatten, außerdem sind beide WLAN-Antennen abschraubbar und durch andere (bessere) ersetzbar.

Zuhause hab ich eine ähnliche Konfiguration im Einsatz wie du planst:

ADSL-Internet per Kabel an einem Netgear WGR614 WLAN-Router,
daran dann via WLAN ein Notebook und via Kabel PCs und ein Linksys WRT54GL.
Hier wiederum per WLAN (rund 200m Luftlinie) ein PC angeschlossen, und ein weiterer Linksys WRT54GL (per WDS mit WPA-Verschlüsselung über auch rund 200m Luftlinie). An diesem dann per WLAN ein Notebook.

Falls sich jemand fragt wieso zweimal per WLAN rund 200m weg - die Gegenstellen sind hier nicht nebeneinander, sondern auch rund 100-150m getrennt, man könnte sich hier das Netz wie ein Dreieck vorstellen.
lg
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