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EL6800: Bleigelakku ohne Spannungswandler

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EL6800: Bleigelakku ohne Spannungswandler

Beitragvon bensonmam » 20.01.2007 11:14

Moin!

Ich habe schon etwas diesbezüglich gesucht, aber bisher fand ich immer nur die Variante, daß nach einem 12V-Bleigelakku ein elektronischer Spannungswandler eine Spannung von 20V für den direkten Anschluß an die Netzteilbuchse am Schleppi erzeugt. Dabei geht trotz relativ hohem Wirkungsgrad der Spannungswandler einiges an Energie und damit Laufzeit verloren.
Da mein internes Akku schon nach einer viertel Stunde leer war, habe ich das Teil einmal zerlegt, um mir die interne Beschaltung anzuschauen:
6 LithiumIonen-Zellen erzeugen durch paarweise Parallel- und dreifache Reihenschaltung eine Spannung von knapp 11 V. Jedes paarweise verschaltete Akkupaket scheint durch die kleine Platine im Akku überwacht zu werden. Flux kam mir natürlich die Idee, daß ich die LithiumIonen-Teile durch einen einfachen Bleigelakku (von mir aus 12V/9Ah) ersetzen könnte. Damit nicht zu viel Spannung vom Bleigelakku kommt, würde eine Diode schon mal um die 0,7V verbraten. Das dürfte so in erster Überlegung fuktionieren, nur frage ich mich, ob ich die Überwachungsleitungen der vormals besagten parallel geschalteten LithiumIonen-Paare einfach so ignorieren kann (und das Bleigelakku direkt an Plus- und Minusleitungen des ausgeschlachteten Originalakkus klemme) , oder ich sie mittels Widerstandsschaltung dem Schleppi zuliebe vorgaukeln soll.

Hat da jemand aus der Bastelfraktion schon Erfahrungen gesammelt?

Gruß, bensonmam
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Beitragvon seneka1 » 24.01.2007 00:21

Hallo,

ich würde von solchen Basteleien abraten. Die interne Ladeelektronik im Notebook wird es Dir danken. Die im Akku eingebaute Ladeelekttronik zu simulieren ist beinahe unmöglich, da hier auch die Stromentnahme der einzelnen Zellenpakete überwacht wird. Hier besser eine externe Lösung mit Wandler, dieser sollte aber eine saubere Ausgangsspannung liefern.

Grüße

seneka1

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Beitragvon bensonmam » 24.01.2007 10:47

Moin seneka1!

Danke für Deine warnende Antwort.

Ich mutmaßte bei dem Original-Akku, daß die integrierte Elektronik auf der Platine sich über Spannungsüberwachung der Zellen um den Ladezustand kümmern und vom Schleppi "einfach" nur die Ladespanung für den Akkublock bekommen würde. Den Bleigelakku hätte ich mit einem dafür ausgelegten Ladegerät geladen und nicht versucht, mit dem Schleppi zu laden. Viel Ahnung habe ich von Lithium-Ionen-Akkus nicht, aber daß die eine andere Ladecharakteristik als Bleigelakkus haben würden, dachte ich mir schon...:-)

Wie groß ist denn gemeinerhand der Wirkungsgrad der Wandler und ist ein 12VDC nach 230VAC einem 12VDC nach 20VDC vorzuziehen? Ein 12VDC nach 20VDC dürfte einen besseren Wirkungsgrad haben.

Gruß, Jamesir
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Beitragvon seneka1 » 24.01.2007 11:50

Hallo,

sinnvoller ist ein Wandler von 12V auf 20V oder bei zwei kleinen Bleigelblocks 24 V auf 20V. Der Wirkungsgrad liegt bei guten Wandlern bei 85% bis 88%. Bei einer Leistung von 100 Watt kostet so ein Teil ca. 100 Euro.

Viele Grüße

seneka1

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Beitragvon bensonmam » 24.01.2007 13:05

Danke für die schnelle Antwort; Da werde ich wohl noch eine Zeit lang nach einer normalen Steckdose für das Schleppinetzteil Ausschau halten.

Gruß, bensonmam
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