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Wearlevel vergrößert sich

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Wearlevel vergrößert sich

Beitragvon flokoc » 10.05.2007 17:14

Hallo,

ich habe seit Freitag das PA 1510. Allerdings vergrößert sich der Wear Level von Tag zu Tag. Mittlerweile ist der schon bei 13 %. Wie kann das sein ? Habe den Akku bis jetzt ca. 6-7 mal aufgeladen als er bei ca. 10 % war. Der Akku hat dann immer durchgängig aufgeladen. Warum auf einmal der schleche Wear Level ? :?

Gruß Flo
flokoc
 

Re: Wearlevel vergrößert sich

Beitragvon Miranda » 22.05.2007 09:54

flokoc hat geschrieben:Habe den Akku bis jetzt ca. 6-7 mal aufgeladen als er bei ca. 10 % war.


Nach meiner bisherigen Erfahrung ist genau das das Problem. 10% ist noch nicht leer genug, um den Akku zu veranlassen, sich wieder bis zu seiner vollen Kapazität aufzuladen.
LI-Ion-Akkus haben angeblich keinen Memory-Effekt... Von wegen! Mit der richtigen, bzw falschen Behandlung verlieren sie ebenfalls rasend schnell an Leistung.

Mit dazu bei trägt diese unselige Windows-Einrichtung namens "automatischer Standby-Modus bei niedrigem Batterielevel". Damit wird zwar verhindert, dass es durch Unachtsamkeit des Users zu einem plötzlichen Ausschalten und somit Datenverlust kommt, aber um seinen Rechner wieder benutzen und seine Daten speichern zu können, muss man dann seinen Akku auch im Standby-Modus wieder aufladen.

Ich habe in der Vergangenheit mittels des Programms Notebook Hardware Control festgestellt, dass die %-Angabe der Akkukapazität zumindest bei meinem Rechner bei weitem keinen linearen Verlauf zeigt. Am Anfang nimmt die Ladung pro Minute gleichmäßig um 1% ab, bei 7-8% hält sich der Rechner dann aber locker ganze 15 Minuten lang, bevor es weiter abwärts geht. Bei Deinen 10% ist der Akku also noch lange nicht leer.

Ich habe es geschafft, das Wearlevel meines Akkus innerhalb eines halben Jahres auf über 60% (18000 mWh statt der ursprünglichen 44000 mWh Kapazität) hochzutreiben, indem ich immer den Fehler gemacht habe, den Rechner im Akkubetrieb bis zur Standby-Abschaltung zu benutzen und anschließend im laufenden Betrieb wieder zu laden. Das killt jeden Akku.

Dank NHC konnte ich dann aber auch eine Vorgehensweise herausfinden, die es mir ermöglichte, den Akkukapazität wieder deutlich zu steigern:

1. In den Windows-Energieeigenschaften die automatische Standbyabschaltung deaktivieren. Eine akustische Meldung kann ruhig erfolgen, aber mein Rechner fängt bei niedrigem Akkulevel auch von ganz alleine an sehr durchdringend zu piepsen.

2. NHC installieren und ggf. geringere Spannungslevel für verschiedene Rechnergeschwindigkeiten wählen - macht viel aus hinsichtlich der Laufzeit.

3. Bei erreichen des kritischen Akkulevels in den Battery-Eigenschaften von NHC die aktuelle Kapazität des Akkus im Auge behalten. Alle offenen Dateien speichern und Programme schließen.

4. Bei Erreichen eines kleinen Rests von ca 800mWh den Rechner runterfahren. Dafür reicht der Saft dann gerade noch aus.

5. Netzkabel einstöpseln und Rechner solange laden, bis die Ladeanzeige nicht mehr blinkt. Erst dann wieder einschalten, sonst ist dieser Ladezyklus nutzlos hinsichtlich der Reduktion des Wearlevels.

6. Anschließend in NHC kontrollieren, wie Wearlevel und Gesamtkapazität jetzt aussehen. Ich habe es innerhalb einiger der oben beschriebenen Ladezyklen geschafft, den Akku auf diese Weise wieder von 18000 auf 43000 mWh zu steigern.


Ich kann Dir aber keine Hoffnung machen, die ursprüngliche Akkuleistung auf Dauer zu erhalten. Der von mir beschriebene Weg erfordert sehr viel Disziplin und den vollständigen Verzicht auf die Rechnernutzung während des Ladevorgangs. Einmal nicht aufgepasst und im Standby-Modus oder bei nicht ganz leerem Akku geladen, und schon ist das Wearlevel wieder um ein paar % gestiegen und die Maximalladung des Akkus um einige hundert bis tausend mWh gesunken.

Ich nehme jetzt zu Hause immer den Akku raus und benutze das Notebook nur mit Netzkabel, um gar nicht erst in Versuchung zu geraten, es doch mal für ein paar Minuten im Akkubetrieb zu verwenden. Das macht alle Anstrengungen zunichte. Ich nutze den Akku lieber nur noch, wenn es überhaupt nicht anders geht - denn genau dafür ist er ja eigentlich da.

Gruß, Miranda
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Beitragvon MrMmmkay » 22.05.2007 10:23

Naja, ich finde deine Vorsicht ein wenig übertrieben.

Ich selbst habe mein Book jetzt etwas über ein Jahr, der Akku hat ein Wearlevel von 2%. Ich halte es so das ich das Book daheim nur am Netz habe, ohne das der Akku drinne ist. Wenn ich das Book mit in die Technikerschule nehme lass ich es immer bei 8% in den Ruhezustand fahren, dann kommts Netzteil dran und das Book wird wieder eingeschaltet und dabei weitergeladen. Meistens ist der Akku dann so bei 35% bis ich mich Heimwärts machen kann, dann wird das Book daheim fertig geladen (meistens dann aber ausgeschaltet). Wenn der Akku dann voll ist kommt er wieder raus bis ich das Book iweder in der Schule brauche. So halte ich das jetzt seid ich das Book habe, und 2% wear level sind glaube ich nach nem Jahr garnet so schlecht.

Gruß MrMmmkay
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Beitragvon Miranda » 22.05.2007 10:58

MrMmmkay hat geschrieben:Ich selbst habe mein Book jetzt etwas über ein Jahr, der Akku hat ein Wearlevel von 2%. Ich halte es so das ich das Book daheim nur am Netz habe, ohne das der Akku drinne ist. Wenn ich das Book mit in die Technikerschule nehme lass ich es immer bei 8% in den Ruhezustand fahren, dann kommts Netzteil dran und das Book wird wieder eingeschaltet und dabei weitergeladen. Meistens ist der Akku dann so bei 35% bis ich mich Heimwärts machen kann, dann wird das Book daheim fertig geladen (meistens dann aber ausgeschaltet). Wenn der Akku dann voll ist kommt er wieder raus bis ich das Book iweder in der Schule brauche. So halte ich das jetzt seid ich das Book habe, und 2% wear level sind glaube ich nach nem Jahr garnet so schlecht.

Gruß MrMmmkay


Tja, wenn Du meinst... So ein Notebook hätte ich auch gerne! Denn genau so habe ich mich früher auch verhalten. Leider spielt da mein altes Amilo 1425, bzw dessen Standard-Akku absolut nicht mit. Bei "normaler" Benutzung mit hin und wieder Akkubetrieb hielt er nach einem halben Jahr gerade mal noch 20 Minuten. Zwischenzeitlich hatte ich ihn wieder auf ca 2,5 Stunden Laufzeit gebracht, aber nach ein paar "nachlässigen" Monaten war er ratzfatz wieder bei 63%.

Leider kann ich mir nicht die Ausgaben für einen neuen Akku, geschweige denn für ein neues Notebook mit besserer Energieausnutzung leisten - bin mit meinem alten auch voll zufrieden. Deshalb nehme ich lieber ein etwas komplizierteres Akku-Erhaltungsverfahren auf mich.

Übrigens war mein Vorgehensvorschlag eigentlich an Leute wie flokoc gerichtet, bei denen das Wearlevel - wie bei mir - schon nach kurzer Zeit rapide abnimmt, und nicht an solche, bei denen sich - wie bei Dir - da ohnehin nichts tut. Solche Fälle gibt es mit Sicherheit ja auch genügend, aber eine Aussage wie Deine nach dem Motto "Ich sehe da gar kein Problem... Ich kann machen, was ich will, bei mir passiert da am Wearlevel gar nichts" nützt hinsichtlich flokocs Fragestellung nicht wirklich viel - denn bei ihm passiert was! Das nur mal am Rande...

Gruß,
Miranda
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Beitragvon MrMmmkay » 22.05.2007 12:00

Öhm, ich wollt dir net auf die Füße treten oder so.

Es hört sich in deinem Bericht halt so an als ob jeder der seinen Akku net immer ganz bis kurz vor der tiefenendladung leermacht und dann auf jeden fall ausgeschaltet voll auflädt seinen Akku innerhalb von 2 Wochen koplett tötet, das halte ich für etwas zu scharf. Ein Akku braucht Pflege das ist klar, aber wenn der erst einmal auf 60% ists schwer den wieder stabil zu bekommen, ich merk das an dem Book meiner Freundin (überigens das selbe das du hast), da is der Akku auch auf 45%, und das was du oben beschreibst bringt da leider auch nix mehr, irgendwann sind die Akkus halt auch fertig wenn sie net gepflegt werden, da is die intensive Akkupflege auch nurnoch bedingt hilfreich, ne leiche bekommt man halt net mehr reanimiert. Wobei man das eben merkt, gibt auch genug akkus die auf ne Akkupflege sehr gut ansprechen, aber eben nur wenn die Zellen noch net wirklich beschädigt sind.

Gruß MrMmmkay
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Beitragvon Miranda » 22.05.2007 13:20

MrMmmkay hat geschrieben:Öhm, ich wollt dir net auf die Füße treten oder so.


Keine Sorge, das bist Du nicht, bzw halte ich so was schon aus. Es stört mich nur ganz allgemein, wenn auf das geschilderte Problem eines Users immer gleich mehrere nutzlose Antworten kommen in der Art von "Also ich habe das Problem nicht!" und die als wirkliche Hilfen gemeinten Ratschläge gleichzeitig gemeinhin als überflüssig abgetan werden. Einzelne haben nun mal ganz spezielle Probleme, die vielleicht in der breiten Masse keine Rolle spielen, für die sie aber trotzdem Hilfe suchen. Wenn immer eine Lösung für alle gelten würde, bräuchte man kein Frage-Antwort-Forum, sondern nur eine Liste von Problemen, die von allgemeinem Interesse sind und die zugehörigen Antworten.

MrMmmkay hat geschrieben:Es hört sich in deinem Bericht halt so an als ob jeder der seinen Akku net immer ganz bis kurz vor der tiefenendladung leermacht und dann auf jeden fall ausgeschaltet voll auflädt seinen Akku innerhalb von 2 Wochen koplett tötet


OK, das sollte nicht so klingen. Ich bezog mich ausschließlich auf flokocs Problem und den verbreiteten Irrtum, dass man seinem Akku antun kann, was man will, ohne dass er auch nur ein Fitzelchen seiner Leistung verliert, solange nur irgendwo Li-Ion draufsteht. Dass dem nicht so ist, beweisen schon alleine die vielen Fragen hier im Forum, die sich mit dem Leistungsverlust der Akkus beschäftigen. Es gibt natürlich auch viele Leute, die aus irgendeinem ominösen Grund von diesem Phänomen verschont bleiben *Neid*.
Bis kurz vor Tiefentladung ist das, was ich beschrieben habe, übrigens noch lange nicht. Wenn ich den nichtaufgeladenen Rechner mit enthaltenem Akku noch ein paar Wochen stehen lassen würde, dann könnte es passieren, dass der Akku mit der Zeit einen irreparablen Zustand der Tiefentladung erreicht. Meine Methode dient mehr dazu, dass sich der Akku in jedem Zyklus wieder ein wenig mehr "merkt", wieviel er zu leisten wirklich in der Lage ist - und bei mir funktioniert das sehr gut.

MrMmmkay hat geschrieben:ich merk das an dem Book meiner Freundin (überigens das selbe das du hast), da is der Akku auch auf 45%, und das was du oben beschreibst bringt da leider auch nix mehr


Ich wage zu behaupten, dass Du es bisher noch nie genau nach der von mir oben beschriebenen Methode versucht hast.
Dass ein einfaches Entladen/Laden ab einer bestimmten Abnutzung keinen Erfolg mehr hat, ist schon richtig. Wenn es so einfach wäre, hätte ich mir auch nicht die Mühe gemacht, einen derart komplizierten Vorgang zu beschreiben. Wenn ich z.B. mein Notebook statt bis 800mWh nur bis 1600mWH entlade, dann bringt das Aufladen auch bei mir überhaupt keine Kapazitätssteigerung und dieser ganze Zyklus war für die Füße. Aber die von mir beschriebene Vorgehensweise bringt bei genauer Einhaltung eine langsame Steigerung. Dazu ist aber zwingend die Beobachtung des genauen Ladezustandes notwendig und dazu brauche ich NHC. Einfach so nach Gefühl mit der normalen Windows-Prozentangabe bringt in meinem Fall überhaupt nichts.

Es ist natürlich auch nicht mit 2-3 Ladezyklen getan. Bis ich den Akku wieder auf der vollen Leistung hatte sind schon zwei bis drei Wochen und ca 20 Ladezyklen vergangen. Manchmal steigerte es sich von einem zum nächsten Versuch nur um 1000 mWh, aber Kleinvieh macht auch Mist. Man muss halt ein wenig Zeit und Geduld investieren. Und je früher man sich eine gezielte Akkupflege angewöhnt, desto geringer ist der Aufwand im Vergleich dazu, wenn man erst mal 45-60% erreicht hat.

Gruß, Miranda
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Beitragvon petschbot » 22.05.2007 13:25

Da er das Notebook erst seit Freitag hab würde ich in Betracht ziehen, dass der Akku generell defekt ist und entsprechend mit dem Support Kontakt aufnehmen.

Was das Thema Akkupflege angeht habe ich manchmal das Gefühl, dass ist wie die Frage nach der richtigen Religion :roll: , deshalb werde ich mich da auch nicht weiter einmischen :)
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