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Inoffizielles Forum rund um die Notebooks der Amilo- und Lifebook-Serien von Fujitsu

Amilo L7300, RAM und banks vs. ranks

Alles, was mit dem Prozessor, dem Arbeitsspeicher oder deren Kühlung zu tun hat.

Amilo L7300, RAM und banks vs. ranks

Beitragvon SimoneD » 28.05.2007 14:13

Hallo zusammen,

zuerst einmal, ja, ich habe die Forensuche schon genutzt und auch schon einiges zum Thema gefunden aber leider nichts Definitives und da ich im Sternzeichen "RAM-Nichtswisser" geboren bin, muss ich jetzt doch nochmal nachfragen.

Und zwar geht es um das berühmte RAM-Aufrüsten beim Amilo L7300. Wie man an die Dinger rankommt habe ich ja inzwischen dank der tollen bebilderten Anleitung in einem anderen Faden schon raus, aber welche Kombination an Sticks man nun nehmen darf, ist mir immer noch unklar, da die Aussagen hier und in anderen Foren sehr variieren.
Im Datenblatt steht wie gesagt "PC21007PC2700 konform: 256MB DDR333, SDRAM SO-DIMM: 2 Slots auf max 1GB erweiterbar". Habe ja sogar ich inzwischen verstanden.
Was mir aber nun noch unklar ist, ist ob man nun sagen wir mal 512MB mit 256MB kombinieren kann oder ob man gleich zwei 1GB-Riegel einschieben kann oder wie nun?

Was ich auch nicht verstehe (wie gesagt, Nichtswisser) ist die Aussage, die mir Everest liefert, naemlich: Modulgröße - 256 MB (2 ranks, 4 banks) --> heisst das jetzt, dass 2 Riegel drin sind und ich noch 2 einbauen kann oder was bedeutet die Aussage mit ranks und banks?

Da der Ein-/Ausbau der RAM ja doch etwas umständlich ist, habe ich noch nicht in meinen reingeschaut und weiss auch nicht, ob da jetzt 2 Mal 128MB drin sind oder einmal 256MB und wieviele Slots da insgesamt sind.

Und zu guter Letzt noch die Frage, davon ausgehend, dass ich insgesamt nur 2 Riegel einbauen kann, wäre es besser 1 mal 1GB zu nehmen oder 2 mal 512MB?

Tausend Dank schon mal!
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AW: Amilo L7300, RAM und banks vs. ranks

Beitragvon Matscher » 28.05.2007 14:43

Hallo SimoneD,

nach meinen Erfahrungen kannst Du zwei Speicherriegel der gleichen Spezifikation, also DDR333 oder DDR400 etc., mit unterschiedlicher Größe (512 und 256 MB) kombinieren. Steckplätze hast Du zwei und wie Du an den Speicher rankommst, erfährst Du hier im Forum, da gibt's nen guten Eintrag mit Fotos usw.

Ob Du dann einen Riegel mit 1024 MB oder zwei mit jeweils 512 MB nimmst, sei Dir überlassen. Ich entscheide mich da i. d. R. für die letztere Lösung, denn dann hast Du im Falle eines (seltenen) Defektes immer noch wenigtsens was zum Weiterarbeiten.
Was passiert, wenn man über die 1 GB - Größe hinausgeht (1024 + 512 oder 2x 1024), konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Das wäre aber für die Zukunft (WIndows Vista) sicher gut zu wissen.

Letztlich noch eine kleine Feststellung meinerseits, die allerdings auch als rein subjektiv gesehen werden kann:
In diesem Forum dreht sich alles umNotebooks der höheren Preisklasse. Wenn man eine Frage zu einem dieser "Billiggeräte" stellt, bekommt man selten eine Antwort. Es sei denn, ein "Leidensgefährte" liest zufällig die Nachricht.

Aber vielleicht sehe ich das auch falsch.

Gruß

Mathias
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Beitragvon SimoneD » 28.05.2007 14:50

Ah danke für die schnelle Antwort.
Dann weiss ich ja zumindest schon mal, wieviele Slots ich habe.. tendiere auch zur 2*512-Variante, da sie ausserdem noch preiswerter zu sein scheint..
Mit RAM jenseits der 1GB beschäftige ich mich dann eh erst später mal.. momentan dürfte der Zuwachs von meinen momentanen effektiven 192MB auf 1GB schon für deutliche Glücksgefühle sorgen :lol:
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Re: AW: Amilo L7300, RAM und banks vs. ranks

Beitragvon voxxell99 » 28.05.2007 16:24

Matscher hat geschrieben:Letztlich noch eine kleine Feststellung meinerseits, die allerdings auch als rein subjektiv gesehen werden kann:
In diesem Forum dreht sich alles umNotebooks der höheren Preisklasse. Wenn man eine Frage zu einem dieser "Billiggeräte" stellt, bekommt man selten eine Antwort. Es sei denn, ein "Leidensgefährte" liest zufällig die Nachricht.

Aber vielleicht sehe ich das auch falsch.


Also, den Eindruck hatte ich bislang nicht. Vielleicht ist es eher so: Leute, die engagiert genug mit ihrem "Klapprechner" sind um Foren zu benutzen, leisten sich auch tendenziell höherwertige und -preisige Modelle.

Zum Problem: 2 Riegel als Ausfallschutz klingt erstmal gut, aber bedenke, dass RAM-Ausfälle noch seltener sind als hierzulande Reifenpannen :wink:

Da halte ich persönlich es für besser, die gewünschte Kapazität mit einem Riegel zu erzielen und Platz zum Nachrüsten zu lassen.
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Beitragvon Matscher » 28.05.2007 16:36

SimoneD hat geschrieben:Ah danke für die schnelle Antwort.
Dann weiss ich ja zumindest schon mal, wieviele Slots ich habe.. tendiere auch zur 2*512-Variante, da sie ausserdem noch preiswerter zu sein scheint..
Mit RAM jenseits der 1GB beschäftige ich mich dann eh erst später mal.. momentan dürfte der Zuwachs von meinen momentanen effektiven 192MB auf 1GB schon für deutliche Glücksgefühle sorgen :lol:


Deinen Angaben entnehme ich, dass Du über die 256MB-Variante verfügst und im BIOS dem integrierten Grafikchip (S3 Unichrome) das maximale an SharedMemory gegönnt hast (64MB). Um wenigstens halbwegs unter XP arbeiten zu können, kannst Du ja im BIOS bis zur Aufrüstung die Zuweisung runtersetzen. 16 MB reichen für Office immer noch aus.

Ich für meinen Teil bin mit dem Amilo L7300 sehr zufrieden. Habe ja eh nur ein Notebook für die Uni gesucht. Für ein gelegentliches Spielchen (Age of Mythology o. ä.) reicht die Rechenpower dicke aus. Empfehlen kann ich an Investitionen: 1.) ein große Akku mit 4.400 mAh sollte es schon sein und eine Festplatte mit 80 GB aufwärts ist eben so empfehlenswert. Die bei mir eingebaute 30er Platte ist zu schnell voll und außerdem sehr, sehr langsam!
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Beitragvon SimoneD » 28.05.2007 16:44

Stimmt genau.
Die Sache mit der Grafikkarte hat mir auch erst vor kurzem jemand erklärt.. ich sollte mich wohl mal mehr reinlesen in das Thema bevor ich mich weiter wunder, warum das Ding so langsam läuft :oops:
Bin aber mit dem Amilo ansonsten auch ganz zufrieden.. für den Alltag reicht er vollkommen aus und selbst die Festplatte (ich hab 40GB) reicht für mich völlig, da das Wichtige eh anderweitig lagert. Mache bloss in letzter Zeit mehrere Dinge gleichzeitig und ein wenig mehr als nur Emails schreiben und da musste einfach mal ein kleines Update in Sachen Hardware her.. mal schauen ob es hilft..
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Re: AW: Amilo L7300, RAM und banks vs. ranks

Beitragvon Matscher » 28.05.2007 16:45

voxxell99 hat geschrieben:Also, den Eindruck hatte ich bislang nicht. Vielleicht ist es eher so: Leute, die engagiert genug mit ihrem "Klapprechner" sind um Foren zu benutzen, leisten sich auch tendenziell höherwertige und -preisige Modelle.


Habe auch geschrieben, dass das mein Eindruck ist und dass ich damit auch falsch liegen kann. Ist auch von Dir richtig festgestellt, dass manch einer irgend wie nicht so recht die Suchfunktion bemüht und dass damit viele Fragen mehrfach gestellt werden. Und bei der 7300er Serie scheinen die Fragen immer gleichlautend zu sein: Aufrüstung von RAM, Umrüstung von Celeron M auf Pentium M und die damit in Verbindung stehenden Probleme (Wie geht die Kiste auf?).

Doch dabei sollte man gerade bedenken, dass eben diese unterste Preisklasse von den "Rookies" am häufigsten gekauft wird und gerade diese Usergruppe bedarf der besonderen Aufmerksamkeit und Betreuung!

:lol: :D :lol:
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Klappt!

Beitragvon hruben » 22.08.2007 10:46

Moin,

nach einiger Recherche hier im Forum sah auch ich mich in der Lage, meinen Hauptspeicher aufzurüsten. Vorher hatte ich 2x256MB PC333. Um mich für die Hilfe durch dieses Forum zu bedanken, will ich kurz meine Erfahrungen weitergeben.

Zunächst hatte ich es mit 2x512MB PC333 probiert (weil billiger als 1x1024MB). Eines der beiden Module war jedoch defekt. Ich habe beide zurückgeschickt und mir ein 1024-Modul bestellt (diesmal Markenspeicher). Weil ich gelesen habe, dass die kompatibel sind, habe ich gewagt, ein PC400-Modul zu nehmen (weil billiger).

Ich habe dann einfach eines der beiden 256er-Module drin gelassen und das 1024er dazu gesteckt. Und siehe da: Jetzt kann ich 1,2 GB nutzen *freu*. Windows Memory Diagnostic fand keine Fehler.

Das ist eine persönliche Erfahrung, ich will daraus keine allgemeingültige Regel ableiten. Aber es zeigt doch, dass zumindest einige Amilo L7300...

...mit mehr als 1 GB funktionieren
...PC333- und PC400-Module gemischt vertragen
...und das ohne Bios-Update o. ä.

Vielleicht trägt das ja zur Klärung bei.

Einen Speichertest direkt nach dem Einbau möchte ich jedem nahelegen, es kann immer Inkompatibilitäten geben. Das Programm Windows Memory Diagnostic hat mir gute Dienste geleistet. Das gibt's zum kostenlosen Download von Microsoft (zur Zeit hier: http://oca.microsoft.com/de/windiag.asp). Das Programm erstellt eine CD, von der man den Rechner startet. Sofort nach dem Einschalten beginnen Speichertests zu laufen.
Bei meinem defekten Modul hatte ich zunächst nur sporadische Programmabstürze bemerkt. Dieses Tool fand dann schnell heraus, dass ein Speicherdefekt vorliegt. Mag sein, dass es noch andere gute Tools gibt, bin ja auch kein Microsoft-Fan, aber das hier hat voll gereicht.

Einen Tipp aus diesem Forum möchte ich noch wiederholen: Man sollte unbedingt hier im Forum nach RAM AND L7300 suchen, da findet man alle relevanten Postings.
Außerdem sollte man einen Blick in das Forum FAQs, Anleitungen werfen.

Also: Viel Erfolg!
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