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Gleiche Akkulaufzeit trotz Centrino-Proz

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Gleiche Akkulaufzeit trotz Centrino-Proz

Beitragvon BIT8 » 04.11.2007 15:21

Hallo,
habe meinem Amilo L7300 einen Pentium M 715 implantiert der den bisherigen Celeron ersetzt. NHC installiert und eingerichtet und voll großer Erwartungen die Akkulaufzeit gestoppt. Mit der alten Konfiguration warens 1:15h, mit der neuen sind's exakt genauso viel! Mir ist schon klar, dass ich aus meinem Rechner keinen Centrino-Läppes gemacht hab, da ja die entsprechenden Intel-Komponenten nicht im L7300 verbaut sind, aber es müsste doch irgend ein messbarer Effekt bei der Akkulaufzeit auftreten, oder? Immerhin hat der M715 doch Stromsparfunktionen integriert. War die ganze Sache jetzt für'n Popo?

Grüße BIT8 :roll:
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Beitragvon nordic09 » 04.11.2007 15:50

hast die aktuelle bios-version draufgespielt und dynamic-switching eingeschaltet?
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Beitragvon BIT8 » 04.11.2007 16:10

Brauch ich denn unbedingt eine neue Bios-Version? Aktuell ist 1.0F-0031-0812 drauf. Pentium M wird erkannt. Dynamic Switching ist aktiv.
Was würde das Biosflashen denn genau bewirken?
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Beitragvon BIT8 » 04.11.2007 16:48

von der FSC-Seite:
-------------------------------
predecessor BIOS 1.0F:


Solved problems:

- none

Known errors, problems and restrictions:

- none

Additional information:

- BIOS change because of minor development related issues.
-------------------------------

Es existiert eine neuere Version, 1.0G. Ich würde ja das Bios flashen, hab das aber noch nie gemacht und entsprechend Respekt vor der Sache. Können mir die beschriebenen 'minor development related issues' helfen?
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Re: Gleiche Akkulaufzeit trotz Centrino-Proz

Beitragvon cosi » 04.11.2007 17:10

BIT8 hat geschrieben:Hallo,
habe meinem Amilo L7300 einen Pentium M 715 implantiert der den bisherigen Celeron ersetzt.


War das ein Celeron D (auf P4 Basis) oder ein Celeron M? Ein Celeron M braucht auch nicht mehr als der Pentium M, leistet aber weniger.
Viele Trilliarden Zyklen nach der Initialisierung nimmt die Gesamtzahl der möglichen Zustände erstmals drastisch ab, während die Summe der rückverfolgbaren Kausalfaktoren die Bandbreite des Verarbeitungsfensters übersteigt.

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Beitragvon BIT8 » 04.11.2007 17:19

War ein Celeron M. Hab ich noch nie gehört, dass der Pentium M den gleichen Hunger hat. Da ist doch SpeedStep und so'n Zeugs drin, während der Celeron immer Vollgas läuft. :shock:
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Beitragvon BIT8 » 04.11.2007 17:31

WIKIPEDIA:

Neben dem Pentium M basieren auch die ersten Modelle des billigeren Celeron M auf dem Banias-Kern. Bei diesem Prozessor wurde die Hälfte des Level-2 Caches deaktiviert, was ermöglicht, dass man eigentlich defekte Banias-Dice, deren Defekt im deaktivierten Teil liegt, trotzdem noch nutzen kann, was die Produktionsausbeute erhöht und somit Kosten senkt, was sich (teilweise) in den niedrigen Verkaufspreisen widerspiegelt. Der Celeron M mit Banias-Kern verfügt somit nur noch über 512 kB L2-Cache. Weiterhin wurden einige SpeedStep-Funktionen des Banias im Celeron M beschnitten, so dass die Leistungsaufnahme eines Celeron M im Leerlauf höher ist als bei einem sonst baugleichen Pentium M.


Auch vom Dothan-Kern existiert wieder eine preislich günstigere Version unter dem Handelsnamen Celeron M. Wie beim Banias wurde die Hälfte des Level-2 Caches im Celeron M deaktiviert, um die Nachfrage nach Pentium M nicht zu gefährden. Der Celeron M auf Dothan-Basis arbeitet zudem nur mit FSB400 und die Betriebsspannung und Taktfrequenz im Leerlauf wird nicht abgesenkt. Dennoch weist der Celeron M durch den 1 MB großen L2-Cache ein außergewöhnlich gutes Preis/Leistungs-Verhältnis auf.

Aus Marketing-Gründen wird auch das Centrino-Logo nicht für Systeme mit Celeron M vergeben.
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Beitragvon cosi » 04.11.2007 17:44

Das mit dem deaktivierten Speedstep wusste ich garnicht :oops:

In der Tat sollte das was bringen. Entweder ist es so wenig, dass es im Rauschen anderer Komponenten untergeht, oder EIST funktioniert nicht richtig. Zeigt denn NHC an, dass der Prozessor runtertaktet und dass bei niedrigem Takt auch die Kernspannung gesenkt wird?
Viele Trilliarden Zyklen nach der Initialisierung nimmt die Gesamtzahl der möglichen Zustände erstmals drastisch ab, während die Summe der rückverfolgbaren Kausalfaktoren die Bandbreite des Verarbeitungsfensters übersteigt.

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Beitragvon BIT8 » 04.11.2007 18:23

Spannung und Taktung werden dynamisch angepasst. Das ist echt sehr seltsam alles. Werd einfach mal EIST mit RMClock anschauen. Macht wohl wenig Sinn, ist mir aber lieber als Bios flashen oder gar nichts tun.
@cosi: Freut mich dass ich dein Wissen erweitern konnte! :wink:
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Beitragvon BIT8 » 04.11.2007 20:28

So, ich hab NHC jetzt bis zum letzten ausgereizt und komme tatsächlich auf eine Laufzeit von 1:44h (mit einem 2 Jahre alten Akku), z.B. durch manuelles herabsetzen der min. Kernspannung (0,844V) und so einigem anderen. Warum das Energieeinsparpotential des M 715 vorher überhaupt nicht zur Geltung kam bleibt schleierhaft, Tatsache ist aber das es jetzt klappt! Werd demnächst noch'n dicken Akku (4400) kaufen und damit dann dann hoffentlich auf 3-3,5 Std. Amilogenuss kommen! Danke an alle für die Hilfe!
Grüße BIT8 :D
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Beitragvon BIT8 » 06.11.2007 11:49

4,5 Stunden! Sony-Akku!
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