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Akku lädt nicht ... Thema ist gelöst

Alle Probleme mit Mainboard, BIOS, BIOS-Updates, Akku, Netzteil

Akku lädt nicht ...

Beitragvon osterkamp24 » 06.12.2007 21:16

Vorab: bin neu hier, habe ca. zwei Stunden gelesen und diverse Threads zur Akkuladeproblematik entdeckt, aber bislang noch nicht die Lösung gefunden (oder übersehen?). Ich hoffe, nicht mit einem bekannten Problem zu nerven ...

Zu meinem Problem:
Ich besitze seit ca. 4 Jahren einen Amilo M7400. Nachdem sich mein Akku bzgl. der Kapazität so nach und nach auf eine einstündige Betriebszeit eingependelt hatte, geht er plötzlich überhaupt nicht mehr und das Gerät lässt sich nur noch mit Netzteil betreiben.
Ich habe gedacht es wäre also an der Zeit, den Akku zu tauschen und habe mir einen neuen bestellt.

Doch leider bewirkte dieser Tausch überhaupt nichts. Na ja, mit dem neuen Akku und eingestecktem Netzteil fährt er manchmal sogar gar nicht erst hoch.

In der "Energieanzeige" erscheinen beide Akkus jeweils mit 0% und dem Status "wird geladen". An dieser Anzeige ändert sich auch nach Stunden nichts. Die Batterie-LED leuchtet übergaupt nicht (mehr). Ich meine sie hätte früher beim Laden geleuchtet!?

Ich habe einen Hardware-Reset (wie im Forum an anderer Stelle beschrieben) durchgeführt - ohne Resultat.
Auch Ruckeln, Ziehen und Schieben am Eingang des Netzschalters hat nichts bewirkt.

Welche Möglichkeiten gibt es:
a) beide Akkus defekt (halte ich für unwahrscheinlich)
b) Netzteil defekt (würde das Notebook dann mit Netzteil laufen?)
c) Buchse für Netzeingang defekt (wie kann ich das prüfen?)
d) ???

Kann mir jemand bitte bei der Fehlereingrenzung bzw. Lösungssuche behilflich sein!?

Danke vorab für alle Antworten!
osterkamp24
 
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Beitragvon Anonymous » 07.12.2007 01:28

Mahlzeit.

a) In der Tat unwahrscheinlich wenn auch möglich.

b) Logisch

c) Identisch mit b)

d) Defekter Spannungswandler / Ladegerät.

Die von Netzteil gelieferte Spannung geht weder nahtlos ins System noch in den Akku. Für das System ist noch ein Spannungswandler vorhanden, der die Systemtypischen Spannungen von 12 / 5 und 3,3 Volt bereit stellt. Für den Akku gibt es einen internen Laderegler. Und dieser dürfte bei Dir hin sein.

Prüfen kannst Du das recht einfach, in dem Du mit einem Multimeter prüfst, ob bei angeschlossenem Netzteil an den Kontakte für den Akku Spannungen anliegen. Ist das nicht der Fall ist der Laderegler hin. Darauf deutet auch das Ausblieben der Ladekontrollleuchte.

Wenn Du Glück hast, ist evtl. nur eine Sicherung im Gerät hin, die den Laderegler schützt. Falls nicht und falls Du trotzdem noch Glück hast, ist der Laderegler modular und damit austauschbar. Hast Du Pech, sitzt er mit auf dem Board. Was zutrifft? Kenne Dein Gerät im speziellen nicht.

Am Besten mal vorsichtig öffnen (nur wenn Du sicher weißt, was Du tust - sonst gibs lieber jemand der es weiß) und nachschauen.
Anonymous
 

Beitragvon osterkamp24 » 07.12.2007 08:37

Danke für deine Antwort!

Das klingt sehr plausibel, muss ich aber wegen zweier linker Hände vom Fachmann machen lassen.

Sobald ich eine Lösung habe werde ich sie hier als Antwort posten. Vielleicht hat ja jemand ein ähnliches Problem.
osterkamp24
 
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Akku Amilo

Beitragvon ta7h12 » 22.12.2007 20:05

Nachdem mein Akku nur noch eine Stunde gehalten hat, habe ich mir 8 LiIon-Zellen mit Lötfahnen bestellt.
Habe versucht, alles so einzulöten wie die alten, inkl. den Zwischenspannungsabgriffen, dem Temperatursensor und dem Shunt (wenn ich alles richtig identifiziert habe).
Ergebnis: Ladeleuchte tut, aber auch nach Stunden läuft das Ding nicht auf Akku.
Es ist nicht ganz so einfach: die Ladeelektonik ist im Akkublock und der Verbinder ist 7-polig.
Ob das an schlechter Lötung oder mangelnder Verbindung oder einem Hitzeschaden der Ladeelektronik lag: keine Ahnung.

Hab' dann nochmal nachgelötet und nach gleichem Ergebnis resigniert.
Jetzt habe ich den Akkublock extern mit entprechendem Stecker.
Das Laden ist natürlich nicht so einfach wie seither, aber die Laufzeit war auf den ersten Blick befriedigend.

Immerhin: 45 Eur statt 110.
110 finde ich einfach zuviel für mein betagtes Notebook.

osterkamp24 hat geschrieben:Vielleicht hat ja jemand ein ähnliches Problem.
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Ladecontroller  Thema ist gelöst

Beitragvon osterkamp24 » 28.12.2007 13:03

Ich habe das Notebook zum Fachmann gebracht. Er hat es durchgeschaut und festgestellt, dass der Ladecontroller auf dem Mainboard defekt ist.
Dieser sei aber nicht separat erhältlich (!?) und ein neues Mainboard vom Hersteller wahrscheinlich zu teuer für das inzwischen veraltete Notebook.
Ich werde es daher wohl nur noch mit Ladekabel betreiben und auf den "Akku-Luxus" verzichten müssen :cry:
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon Schanzer » 25.05.2009 17:39

Mal schauen, ob mir jemand helfen kann... Habe einen Amilo M7400 (4 Jahre alt). Der Akku läuft noch eine halbe Stunde, dann geht nichts mehr. Jetzt habe ich mir einen neuen Akku gekauft, und die gleichen Probleme wie bei osterkamp24 festgestellt. Ungelogen, ich habe drei Akkus getestet, von verschiedenen Anbietern, keiner ging. Alle drei wieder zurückgeschickt. Beim Jetzigen (4. Akku!!) - gleiches Problem. Beim Einlegen zeigt meine Anzeige 0% an, obwohl der Akku noch über eine Stunde läuft. Aufladen geht dann aber nicht. Der Witz ist, dass das Laden aber mit meinem alten Akku geht. Verrückt - oder? Die Ladeeinheit bei dem alten Akku geht, bei den Neueren geht sie nicht... Bin schon völlig verzweifelt - und genervt. Wer kann helfen...?
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon ta7h12 » 31.05.2009 13:35

Schanzer hat geschrieben:...
Beim Einlegen zeigt meine Anzeige 0% an, obwohl der Akku noch über eine Stunde läuft. Aufladen geht dann aber nicht. Der Witz ist, dass das Laden aber mit meinem alten Akku geht. Verrückt - oder? Die Ladeeinheit bei dem alten Akku geht, bei den Neueren geht sie nicht
...

Die Symptome sind bei mir identisch.
Bei sparendem Betrieb sind bei mir locker 2 Stunden möglich, aber natürlich bei vollem Risiko.
Im Akkupack selbst ist eine Elektronik drin, das ist meiner Ansicht nach der Ladecontroller für die Akkus.
Ich vermute daher, dass meinem neuen Akkupack der Spannungssensor fehlt, mit dem das Board den Ladezustand beurteilt. Vielleicht isses aber auch nur der Kontakt ...
Ich mach nix mehr dran, mein Amilo fliegt in 1 bis 2 Jahren raus und so lange ertrag ich das Provisorium.
Thomas
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon notebucker » 31.05.2009 17:52

@ ta7h12,
ta7h12 hat geschrieben:Jetzt habe ich den Akkublock extern mit entprechendem Stecker. Das Laden ist natürlich nicht so einfach wie seither, aber.....
Das war Dein Statement aus 12/07.

Ah, ein Zeichen! Jemand, der sich mal mutig daran gemacht hat, die Ladeelectronic/ die Ladesituation auszutricksen, rsp. einen wenn auch provisorischen Ausweg zu finden! :P Es würde mich sehr interessieren, wie Du denn den externen Accu geladen hattest - das Zellpack ohne Rücksicht auf die Elektronik an irgendeinem externen, "normalen" Netzgerät - und zudem interessieren, welche der 7 Verbindungen zum NB-Accu-Anschluß Du denn für den Accu-Betrieb hergestellt hattest - alle 7 ?
Die Erfahrungen von "Schanzer" lassen mich verstärkt vermuten, was ich bislang unausgesprochen vermutet hatte, dass nämlich die Elektronik-Platine, die im Accublock sitzt, in ihrer Ausführung geändert wurde, und sei es auch nur deswegen, weil der ursprüngliche Hersteller des Accublocks diesen gar nicht mehr fertigt, und andere Firmen übernommen haben, oder aber weil halt andere Firmen sich ins Geschäft gedrängt haben und im Zuge von Spar- oder "Optimierungs"- Maßnahmen, diese Platine geändert haben, mit unguten Folgen für den einen oder anderen NB-Typ.
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon ta7h12 » 31.05.2009 19:32

notebucker hat geschrieben:@ ta7h12,
ta7h12 hat geschrieben:Jetzt habe ich den Akkublock extern mit entprechendem Stecker. Das Laden ist natürlich nicht so einfach wie seither, aber.....

Das war Dein Statement aus 12/07.

Ah, ein Zeichen! Jemand, der sich mal mutig daran gemacht hat, die Ladeelectronic/ die Ladesituation auszutricksen, rsp. einen wenn auch provisorischen Ausweg zu finden!

äääh, ja das fiel mir beim Nachlesen auch auf.

Kurz die Historie:
1. Li-Ion-Akkus gekauft und versucht, 1:1 umzulöten, ALLE Kontakte, aber - oh Wunder - keine Ladeanzeige
2. dann die Akkus seriell verlötet, am Netzteilanschluss angeschlossen und extern geladen
3. Ersatzakkupack gekauft (eines von den günstigen)

zu 1.:
wer auch immer das lötet lötet ziemlich gut und kompakt. Ich jedenfalls hab' die Akkus nur mit Mühe in das pack gekriegt und ohne Ladeanzeige war das ja auch wenig nütz, also 2.

zu 2.
Das mit dem externen Akkupack habe ich zunächst versucht.
Man hat ja immer so'n paar Projekte (seufz) und eines war, einen echten Li-Ion-Lader zu bauen. Mit der Ladekurve hatte ich mich schon vertraut gemacht.
Bis zu dessen Fertigstellung (also immer ...) habe ich die Spannungsüberwachung der Li-Ion-Zellen manuell gemacht.
Nun ja, keine so gute Idee, denn manchmal geht man ja während des Ladens doch ne Runde radeln oder so ...

zu 3.
Der Ladevorgang ist jämmerlich langsam und bewegen darf man das NB während des Akkubetriebs auch kaum. Also: die Praxis geht so.

notebucker hat geschrieben:@ ta7h12,
Die Erfahrungen von "Schanzer" lassen mich verstärkt vermuten, was ich bislang unausgesprochen vermutet hatte, dass nämlich die Elektronik-Platine, die im Accublock sitzt, in ihrer Ausführung geändert wurde, und sei es auch nur deswegen, weil der ursprüngliche Hersteller des Accublocks diesen gar nicht mehr fertigt.

Das kann ich mir mittlerweile gut vorstellen.
Offenbar verlassen nur wenige Leute mit betagten Notebooks noch das Haus. Ich würde bei der nächsten NB-Anschaffung gerne eine höhere Lebensdauer erreichen. Aber bei den Kriterien hinsichtlich der Akkus/Ladetechnik bin ich ratlos. Einziger Trost ist ja, dass Displays und Prozessoren sparsamer werden und daher weniger Zellen benötigt werden, die daher günstiger zu ersetzen sein müssten.
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon notebucker » 31.05.2009 20:00

@ ta7h12
ta7h12 hat geschrieben:Bis zu dessen Fertigstellung (also immer ...)
:lol:
Habe mich gerade mal der Elektronikplatine eines gezwackten A-Packs angenommen: Fast der blanke Horror! Die hat gar 10 Anschlüsse! Auf dem Bestückungsdruck sind die zwar beannt, aber nicht alle Kurzbezeichnungen sind auch selbsterklärend.
Einige Anschlüsse kann ich zuordnen, die IC-Bezeichnungen sind - zumindest teilweise - lesbar, z.T. hindert der fette Klarlack dadrüber die Optik. Mit Mess-Versuchen bin ich auch schon ein Stück weiter - die Si's sind i.O, die Dioden auch, bei zwei (vermuteten) Transistoren könnte je eine Diodenstrecke hin sein, aber evtl. hindert auch hier der doppelte Bestückungsdruck/Lötdruck u zusätzlich der Klarlack einen Kontakt. Es gibt leider 2 höher integrierte Schaltkreise, wie man die überprüfen soll, ist mir ohne Schaltplan allerdings schleierhaft, da wird kaum was gehen.
Bei meinem A-Pack sind die A's - leider ! - im Bestzustand, die Elektronik hat den Hau weg, aber welchen?
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Akku lädt doch wieder........

Beitragvon notebucker » 01.06.2009 19:04

@ alle Accu-Pack-Geplagten
Jetzt könnt ihr wieder konkret hoffen! :D Nämlich auf ein Wunder! 8)
Der Accupack meines reparierten PI1505 wollte nicht, weder NB-Starten noch Laden funktionierte. Das hatte ich auch an meinen Pa1510 gegengetestet, der denselben Accu-Typ verwendet. Nach diversem Hin-u. Hergetausche dann die Diagnose: Accupack kaputt. Den hatte ich dann zu Studienzwecken zerlegt, voller Ehrfurcht die nicht erwartete hochkomplexe Elektronik-Platine neben den Accus entdeckt, und mich dieser langsam angenähert. Inzwischen weiß ich so Einiges darüber, z.B. dass die Daten, der Ladezustand, u.a. in einem Speicher dieser Platine abgelegt werden u vom Bios des NBs via SM-Bus ausgelesen werden. Nach dem Testen diverser Bauteile u dem Nicht-Finden-Können eines (messtechnisch eher einfach zu entdeckenden) Defektes, habe ich heute mal alles wieder zusammengelötet, die Accus in die Halbschale reingewürgt, und angeschlossen und siehe da: Zustand wie vor! Nix ging! :evil: Aber nach den ersten Tests begann plötzlich die Ladelampe am NB zu blinken, und - potzblitz - das Energiesymbol unter WinXP zeigte an, dass sich der Ladezustand von 0% entfernt hatte u sich dynamisch nach oben entwickelte. Und gettz ist der Accu zu 100% geladen, das NB startet wieder ohne NT! Die Laufzeit wird zwar von Win mit nur 22 Min prognostiziert, aber wer wollte sich jetzt darüber aufregen?! Also, ganz klar, hofft auf ein Wunder. :P Übrigens gibts es vielleicht auch eine rationale Erklärung: Die Accupack interne Elektronik kann den Plus-Anschluß komplett abklemmen, und zwar sowohl im Zustand der Überladung eines Accus, wie auch im gegenteiligen Fall einer Unterladung. Windows zeigt dann natürlich 0% an, wie auch was anderes, wenn die Spannung komplett weg ist?! Auf der internen Platine sitzen "vor" dem Ausgang des Plus-Anschlusses zwei fette Mosfets. Wenn die gesteuert dicht machen, kann man/ das NB solange messen, wie es will. Solange die interne Elektronik die Mosfets nicht freigibt, iss' nix. Vermute mal, dass es im Falle meines Pi1505-Accu-Packs so war, dass der über oder unterladen war, und 'ne Pause brauchte. Irgendein Prinz hat den wieder wachgeküsst. :mrgreen:
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Re: Akku lädt doch wieder........

Beitragvon ta7h12 » 02.06.2009 07:59

notebucker hat geschrieben:... Solange die interne Elektronik die Mosfets nicht freigibt, iss' nix...

Es MUSS eigentlich irgendeine Software geben, die diesen Vorgang anstösst.
Oder eine Hardwareaktion: irgendein Signal auf irgendeinen Eingang, eine Brücke zwischen Pin x und Pin y, Akku rein bei eingeschaltetem Gerät, irgendwas.
Aber ich hab' im Netz nix gefunden.
Ich werde mal Sanyo anschreiben.
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon notebucker » 02.06.2009 09:21

@ ta7h12,

es freut mich, zu sehen, dass da noch jemand ist, der neugierig ist. :lol: An eine Software (Er-)Lösung glaube ich nicht. Warum sollten die Hersteller von Accus ihre Produktionsmaschinen unter WinXP (oder - kicher, kicher - Vista) laufen lassen? Die Ms werden ziemlich sicher von irgendwelchen Microcontrollern gesteuert, und die wiederum von einer Hochsprache wie C (oder vergleichbarem). Und sich an das SM-Bus-Protokoll ranzumachen und da selbst Hand anzlegen, das könnte eine Jahresarbeit werden. Für mich (bei meinen Voraussetzungen) käme da eher was Handgreifliches in Frage. Als Möglichkeit fiehle mir da ein, von den zahlreichen Anschlüssen ( 10 bei dem von mir untersuchten Accu) einen auszumachen, über den externe Manipulation vielleicht doch möglich ist. Zudem fiehle mir ein, zu versuchen, die Accu-Elektronik auszutricksen. Wenn die interne Elektronik den (Plus-) Ausgang gesperrt haben sollte, dann im Falle der Überladung des Accus irgendwie zu bewirken, dass der etwas entladen wird - wer Geduld u Zeit hat, läßt den A einfach ein paar Wochen liegen :mrgreen: - und im Fall einer Unterladung, dem Controller einen höheren Ladungszustand zu vermitteln. In hatten Fällen halt das A-Gehäuse möglichst zerstörungsfrei öffnen, u die Zellen entsprechend kurz etwas zu entladen oder zu laden - nur ein wenig, es reicht ja, aus dem Extrem rauszukommen. Im einem Artikel der "Wikipedia" über Li-Ionen-Accus wird übrigens auf eine Software hingewiesen, die den Zustand der Register der Ladeelektronik im A-Pack zumindest teilweise auslesen kann. Soll 24 $ kosten.
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon ta7h12 » 12.07.2009 11:59

notebucker hat geschrieben:@ ta7h12,
es freut mich, zu sehen, dass da noch jemand ist, der neugierig ist.

Bis heute keine Antwort von Sanyo ...
Das Notebook wird immer älter und wenn ich in nächster Zeit ein bezahlbares finde mit reflexivem Display (sonnenlichttauglich) und unter 1,5 kg werde ich vermutlich das Amilo verschrotten und zuschlagen.
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Re: Akku lädt nicht ...

Beitragvon notebucker » 13.07.2009 09:26

@ ta7h12,

dass sich bei Sanyo keiner gemeldet hat, entspricht zumindest meiner Erwartung. Warum sollten die Service in einem Bereich betreiben, in dem sie nichts verdienen können u dabei ggf. noch Technik-Insider-Wissen preisgeben?
Irgendjemand schrieb in diesem Thread mal sinngemäß:"....na ja, man hat so seine Projekte...." und meinte damit den Bau eines Ladegerätes für Li-Ionen-Accus. Selbst verfolge ich Beiträge hier im Forum über den Umgang mit Accupacks, und versuche gelegentlich, das Geheimnis darum weiter zu enträtseln. Beim Pa1510 habe ich inzwischen den einen Anschluß ausfindig gemacht, über den das AP mit Spannung/Strom versorgt wird. Zudem ist mir heute morgen die Idee gekommen, dass in der anspruchsvollen Elektronik eines AP ja durchaus ein Computer sitzen könnte, ein MicroController! Sowas gibts, z.B. von der Firma Microtek, das sind die mit dem Pic-Controller. Und das sind Bauteile, die eine CPU enthalten, und die tut das, was eine CPU nunmal tut: Sie führt ein Programm aus. Und dass dabei was Schiefgehen kann, weiß (fast) jeder, der einen PC mit einer CPU betreibt, die ein Windows-Prog u weiteres bearbeitet. Also kann es sehr wohl passieren, dass die CPU im AP in einer Programm-Schleife rumrotiert u dort nicht rausfindet, oder ganz aus dem Prog rausgesprungen ist oder ähnliches. Hilft diese Überlegung weiter? Wenn man den MicroController gefunden hat, kann man seinen Reset-Eingang finden, u das würde den einen oder anderen AP vielleicht wiederbeleben. Aber der Aufwand dafür ist nicht gerade von schlechten Eltern. Also - wie oben - "man hat so seine Projekte". :roll:
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