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Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon Logan » 05.09.2009 16:43

Danke für die Antwort!!
Ich wollte (wie oben erwähnt) es erst mal mit WLP versuchen, jedoch habe ich den Kühler nicht von der Graka abbekommen. Die Wärmeleitpads haben den Kühler mit der Graka komplett verklebt und ich wollte nicht gröbere Gewalt einwirken lassen. :mrgreen:
Einen Tag später hab ich eher zufällig im PC Geschäft meines Vertrauens einen "Notebook Kühler" um 30Euro gesehn und einfach mal gekauft... ist ja nicht viel Geld und man hat ja ein Rückgaberecht... und naja ich dachte zuerst, dass so ein Teil eh nichts bringt, jedoch bin ich jetzt positiv überrascht... die Temperaturen sind teilweise um 10°C runter und ich habe keinen einzigen Absturz gehabt obwohl ich gestern und vorgestern Abend extra viel Battlefield, CS Source, Quake, Anno 1404 und diverse Benchmarks hab laufen lassen.
Also wenns so bleibt hab ich meine Lösung gefunden... zumindest für ein Jahr, dann kommt wahrscheinlich eh ein neues Notebook ins Haus. :wink:

zum Kühler:
Es handelt sich um einen Cooler Master NotePal W2, kostet wie erwähnt um die 30Euro und hat mir bis jetzt geholfen. Also wenn noch wer so ein Hitze Problem hat und nicht so viel Geld ausgeben möchte kann ich zu dem Teil raten. :wink:
Logan
 
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon Roman87 » 21.02.2010 23:54

Hallo,

hatte auch in den letzten Jahren oft Probleme mit der Hitzeentwicklung bei meinem Xi1546.

Hab das Notebook auch schon zweimal eingeschickt gehabt. Lüfter und Grafikkarte wurden ausgewechselt.

Vor kurzem wieder die gleichen Probleme. Wurd zu heiß und dann Bluescreen.

Zwischendurch hatte ich mir einen Notebookkühler von ZALMAN geholt (ZM-NC1000), der zwar sehr leise war aber nicht die erforderliche Zusatzkühlung erbracht hat, da er immer wieder wegen angesammeltem Staub langsamer wurde.

Zusätzlich ist zu sagen, dass ich meinen Laptop für wirklich alles hernehme.

-Ich zocke damit MMORPGs, die grafisch doch aufwendig sind (Jedoch war das in diesem Fall nur mit minimalen Einstellungen möglich,da sonst Bluescreen)

-Wir machen öfters LAN-Partys wo wir Counter Strike, Call of Duty 4 und weitere Spiele zocken. Auch dabei musste ich sogar mit minimalen Einstellungen mit Bluescreen oder Abstürzen erdulden.

-Der Laptop läuft bei mir fast ununterbrochen sowohl tags als auch nachts. Wobei da meistens eher geringe Belastungen herrschen.

Da sowohl meine Garantie abgelaufen ist, als auch meine Geduld mit dem ewigen Einschicken langsam strapaziert war, habe ich mich hier ein wenig umgesehen und mir dann die NVIDIA Geforce 8600M GT mit 512 MB von MXM für 180 Euro geholt.

Beim Einbau gab es fast keine Probleme. Das Einzige was ich in Kauf nehmen musste war, dass ich eine Schraube von der Abdeckung des Notebooks weglassen musste, da sonst der Laptop nicht mehr starten wollte.

Aber danach war auch alles in Ordnung und ich konnte sogar Call of Duty 4 auf Höchstauflösung ohne Probleme spielen. Leider konnte ich das noch nicht bei einer LAN ausprobieren.

Das wäre meine Erfahrung.

Was mich noch intressieren würde:

Everest zeigt mir gerade eine GPU-Temperatur von 61° an.
Bevor ich jedoch das Risiko eingehe und wieder aufwendige Spiele auf Höchstleistung dauerhaft spiele oder auch im LAN möchte ich sicher sein, dass es die teure Grafikkarte diesmal auch aushält und nicht nach einigen Monaten das gleiche wie bei der X1800 passiert.

-Wie finde ich raus, ob der Kühler und der Lüfter zu 100% funktionieren bzw. gibt es vielleicht bessere Alternativen für einen Kühler für das XI1546?

-wie kann ich rausfinden,wenn auch die Grafikkarte ihr Limit für bestimmte Games erreicht hat (Leider kenne ich mich dahingehend noch zu wenig aus)?


Gruß

Roman
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon notebucker » 22.02.2010 08:35

@ Roman87,
ich stelle mal ein paar Gegenfragen, da du an bester Kühlung interessiert bist:
- Hast du auch das Kupfermodding ausgeführt, also die GPU-Kühlung mit Cu-Plättchen optimiert?
Roman87 hat geschrieben:dass ich eine Schraube von der Abdeckung des Notebooks weglassen musste

- Welche Schraube war das? War das diejenige, mit welcher die große Serviceklappe unten am Kühlkörper fixiert wird?
Gruß, notebucker
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon Roman87 » 22.02.2010 21:34

Danke für die rasche Antwort.

Das mit den Kupferplättchen werde ich demnächst nachholen. Ein Kumpel wollte mir die noch besorgen.

Alternativ habe ich mir jedoch weitere Beiträge durchgelesen und bin auf diesen Tipp von dir gestossen:

notebucker hat geschrieben:@ JagIRL,
eine bewährte Erst-Maßnahme bei Hitzeprobs ist es, die gesamte Kühleinheit rauszurupfen, die CPU mit neuer u guter Wärmeleitpaste zu versehn, die GPU ggf. mit neuem W-Pad - oder dort gleich Kupferplättchen zu installieren.
Mein selbstgebaute Lüfterregelung wär für dein NB perfekt: Dein NB steht immer am gleichen Platz, u den Lüfter kannst du so einbauen, dass er direkt auf den Kühler bläst - dazu nimmst du die große Klappe unten am NB ab u läßt sie auch weg. Such dir was aus, am besten machst du alles.
gruß, notebucker


Den Rat hab ich mir zu Herzen genommen und hab kurzerhand die gesamte Abdeckung abgenommen. Zum Transportieren mach ich sie natürlich drauf.

Außerdem habe ich mein Kabel für den Zusatzlüfter von ZALMAN wiedergefunden.

Somit kann ich nochmal ein Paar neue Werte zur Übersicht darstellen:

Test ohne Zusatzlüfter und mit Abdeckung:

im Normalzustand: 57-65 (Tendenz steigend)
Call of Duty 4 Trainingsmodus:90-104

Test mit Zusatzlüfter und mit Abdeckung
im Normalzustand: 62 (konstant)
Call of Duty 4 Trainingsmodus: 95

Test mit Zusatzlüfter und ohne Abdeckung
im Normalzustand: 57 (konstant)
Call of Duty 4 Trainingsmodus: 77-85

Test ohne Zusatzlüfter und ohne Abdeckung
im Normalzustand: von 53 auf mindestens 60 (Tendenz steigende)
Call of Duty 4 Trainingsmodus: 80

Bevor ich es vergesse. Bei allen Test hatte ich den Akku draußen.

Ergebnis wäre wohl, dass auch der Zusatzlüfter im Endeffekt nicht allzuviel bringt.

Ich hoffe ich hab das mit der Abdeckung auch richtig verstanden.

Falls ich irgendwelche Fehler gemacht habe oder irgendwas zu kritisch für die Gesundheit des Notebooks anzusehen ist, dann bitte sagen.

So sehr kenn ich mich leider nicht mit den möglichen Konsequenzen aus.


Achja bezüglich der Schraube:
Das war nicht die lange Schraube sondern eine der kleinen die wohl etwas auf die Festplatte gedrückt hat.

Bitte frag mich nicht warum das nun wirklich mit der Festplatte zu tun haben sollte, es ging auf jeden Fall nur so.

Welche Werte sind denn als Grenzwerte für diese Grafikkarte anzusehen, das heißt bei welchen Werten könnte es für die Grafikkarte kritisch werden?
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon An-Dr.Zej » 22.02.2010 21:41

Also, ich sage mal ab 90-95°C°C würde ich schon rot sehen bei der Grafik. Bei der CPU ab 80°C aufwärts. So meine Meinung.
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon Roman87 » 22.02.2010 21:48

Endlich hab ich mal Grenzwerte, womit ich dann auch einschätzen kann wann ich notfalls das Notebook abschalten sollte.

Jedoch ist das ja nun auch nicht das Wahre.

Wenn ich bedenke dass wir die LAN mindestens mit 4 Leuten machen und das Game dann bestimmt vollbelastet wäre, brauche ich ja gar nicht mit dem Zocken anfangen.

Es muss doch eine Möglichkeit geben, die Temperatur noch weiter abzusenken.

Natürlich wäre es auch möglich das Spiel auf Minimalkonfiguration zu spielen, aber das wäre eigentich zu Schade, da ich mir von der neuen Grafikkarte schon bisschen was erhofft habe.

Ich freue mich auf weitere Vorschläge von Euch.
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon notebucker » 23.02.2010 09:33

@ Roman87,
Wege zum Erfolg - niedrigere TempWerte - gibt es mehrere. Ein nachweislich bewährter ist derjenige, Kupferplättchen zwischen GPU u Kühlkörper zu legen. Von der käuflichen Unterständern mit Lüfter - werden schonmal als Kühlpads bezeichnet - halte ich wenig bis gar nichts. Zum einen sind mir die Lüfter zu niedlich - mehr Lärm als Wirkung -, zum anderen beziehen sie ihren Strom oft aus dem NB über USB - unnötige Belastung, ein externes NT hat Vorteile - , zum dritten ist der Lüfter oft ungünstig positioniert.....
Mein Selbstbauprojekt gefällt mir da weit besser. Nicht, weil es meines oder von mir gebaut ist, sondern weil es die 3 oben genannten Nachteile nicht aufweist. Dann natürlich die Serviceklappe ab u dann bleibts kühl.
Es gibt noch die Möglichkeit, mit Spezial-Progs an den Spannungswerten der CPU rumzuschrauben. Ist Geschmackssache, mein Ding ist das nicht - es gibt aber etliche Leute, die berichten, ihr NB liefe dennoch stabil u etwas weniger heiß als vorher.
Gruß, notebucker
Nachtrag zur Schraube: Für diesen Hinweis bin ich dir schon dankbar und dass es nur eine kleine war, ändert daran auch nichts.
Aber dass die S auf die Hd gedrückt hat und eine derart fulminante Wirkung auslöste, der Hinweis ist viel wert. Das kann ich sogar aus eigener, frischer Anschauung bestätigen. Bei diversen Arbeiten mit u an meinem A4438 wollte der gestern sich nicht starten lassen. Ein viel beschriebenes Prob: Druck auf den Startknopf, eine LED leuchte kurz auf, verlosch wieder u nichts rührte sich. Da kam gleich ein halber Liter Adrenalin in die Blutbahn. Eine optische Kontrolle zeigte, dass die Hd nicht richtig befestigt war - sie war nur in die Sata-Kontakte eingesteckt, aber sonst nicht festgeschraubt - und hing "am Ende" nach unten. Das hat wohl das Bios derart gestört, dass es gleich den Dienst verweigerte. Eine Schraube mehr u schon lief alles wieder. Danke also nochmal für diesen Hinweis.
Gruß, notebucker
Zuletzt geändert von notebucker am 23.02.2010 10:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Der Nachtrag enthält den Bericht über die "kleine" Schraube u ihre große Wirkung
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon An-Dr.Zej » 23.02.2010 17:44

Es gibt noch die Möglichkeit, mit Spezial-Progs an den Spannungswerten der CPU rumzuschrauben. Ist Geschmackssache, mein Ding ist das nicht - es gibt aber etliche Leute, die berichten, ihr NB liefe dennoch stabil u etwas weniger heiß als vorher.

Kann ich nur bestätigen und anbei das Stichwort "Rmclock" nennen.

Zu der Schraube nochmal: Eine Schraube ist mit Sicherheit nicht ohne Grund da wo sie ist. Etwas wegzulassen kann natülich zu Fehlfunktionen führen. Auch kann eine fehlende Schraube an anderen Komponenten eines Notebooks die, ich sag mal, Verwindugssteifigkeit als auch Position und Kontakte beeinflussen. Alles ist möglich. Nicht nur deswegen rate ich immer, beim demontieren genauestens zu dokumentieren wo eine Schraube war.
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon Roman87 » 23.02.2010 19:42

@notebucker
Wie heißt es so schön: Eine Hand wäscht die Andere. ;)

Wie gesagt, das mit den Kupferplatten hol ich demnächst nach.

Weiterhin kann ich deine Erfahrung mit Zusatzlüfter durch die neuen Ergebnisse echt nachvollziehen.

Hab ich das mit dem Selbstbauprojekt eigentlich richtig verstanden?
Du hast damit nur die Tatsache mit der Abdeckung gemeint. Oder gehört da nochwas dazu?

Was ganz anderes:
Wir haben uns gedacht irgendwie einfach entweder einen normalen PC-Kühler einzubauen (der hat ja eine viel bessere Kühlwirkung)

oder einen ähnlichen Notebookkühler für wenig Geld und mit besserer Leistung einzubauen.

Das klingt jetzt natürlich etwas hirnrissig aber prinzipiell müsste das doch machbar sein.

Vom Herumspielen mit den Werten mit Hilfe von Programmen habe ich leider 0 Ahnung. Jedoch lerne ich gern dazu^^.
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon An-Dr.Zej » 23.02.2010 20:27

Wir haben uns gedacht irgendwie einfach entweder einen normalen PC-Kühler einzubauen

Öhm, die werden leider nicht passen bzw wird schwer die passend zu machen. Jedenfalls wenn du nur vom Lüfter ausgehst. Mit so einem Kühlturm obendrauf :mrgreen: wäre das ja völlig absurd.
Viele spielten mit der Idee eines neuen Lüfters... aber soweit ich weiß sind alle dran gescheitert, nur einer hat irgendwo irgendeinen Lüfter gefunden gehabt. Ob der allerdings besser ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich glaube der hat sich den nicht wegen mangelhafter Kühlwirkung geholt, sondern weil mit seinem Lüfter irgendwas nicht in Ordnung war, Zudem musste er noch Kabel umlöten etc pp. Also einiges an Sucherei und Frickelei.

Vom Herumspielen mit den Werten mit Hilfe von Programmen habe ich leider 0 Ahnung. Jedoch lerne ich gern dazu^^

http://www.google.de/search?hl=de&q=rmc ... %3Dlang_de
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon Roman87 » 23.02.2010 22:06

So habe mir das ganze mal im Tutorial durchgelesen.

Wenn ich z. B. im Normalzustand die Werte runterstelle, passt er die Werte dann automatisch an wenn ich zum Beispiel intensive Spiele wie COD4 im LAN spiele?

Du hast doch da schon ausreichend Erfahrung. Ich habe fast alle Beiträge der User vom Tutorial gelesen, jedoch konnte ich die Antwort auf diese Frage nirgends finden.

Bezüglich der Werte:
Gibt es dafür so eine Art Rechenformel also z.B. 1,2 GHz entspricht 0.800 V etc.?

Mein Amilo hat 1,8 Ghz

In dem Beitrag schreiben Sie zwar alle dass man das einfach ausprobieren muss, bis es nicht mehr geht jedoch fängt es bei mir mit 1.875 V an und hört mit 0.950 V auf.
Solche hohen Werte wurden in dem Beitrag überhaupt nicht erwähnt.

Bild

Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin nicht so einer der alles vorgekaut bekommen muss ud selber nichts macht, aber bei solchen Sachen, die den Zustand meines Laptops gefährden könnten vertraue ich einfach sehr gerne auf die Kenntnisse und Vorerfahrungen von Leuten die sich mit der Materie auskennen.
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon siphon » 23.02.2010 22:33

Du musst den niedrigsten Spannungswert für den Maximalmulti 11x herausfinden, bei dem die CPU noch stunden-/tagelang fehlefrei arbeitet.
Der Wert für 6x sollte default bei 0.950V für deinen Core Duo sein, für 11x eben 1.1875V, Haken bei Auto-adjust rein, dann passte das Programm die Werte für 7 - 10 automatisch mit an.
Wie findest du den niedrigsten Max-Wert heraus?

Indem du parallel zu Rm Clock einen Stresstest mit Orthos ausführst unter dem Maximal Performance Modus (bei dem die CPU mit 11x taktet (small FFTs -stress CPU bei Orthos als Testart wählen), und dann so weit schrittweise die Spannung im CPU performance state editor bei 11x niedriger stellen, bis das Book fehlerhaft rechnet, bzw. abstürzt.

Jede Spannungsänderung im Editor mit Apply Button bestätigen, und im Monitor gegenchecken, ob sie auch angewandt wird.

Die einzelnen Profiles müssen hierfür schon vordefiniert sein. Also in den Unterprofilen Power Saving, Performance on Demand und Maximal Performance, Haken bei Use P-State Transitions setzen, und die zu verwendenden Multiplikatoren auch ankreuzen.
Bei Power Saving eben 6x , bei Max 11x und bei on Demand alle Multi. Das selbe für Akkubertrieb.

Das Startup und das momentan gewählte CPU Schema wählst du im Kopf des P-State Editors, bzw bei Current Profile über das RM Clock Icon im Tray.
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon notebucker » 24.02.2010 09:42

@ Roman87
Roman87 hat geschrieben:Hab ich das mit dem Selbstbauprojekt eigentlich richtig verstanden?
Du hast damit nur die Tatsache mit der Abdeckung gemeint. Oder gehört da nochwas dazu?

Da hatte ich schon etwas mehr unternommen, als nur die untere Serviceklappe abzunehmen. Schau mal hier:
post,182892.html#p182892
Gruß, notebucker
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon Roman87 » 24.02.2010 18:28

@notebucker
Danke für die Seite. Werd wir wohl auch sowas zusammenbasteln. Jedoch aus Metall. Sieht vielleicht etwas besser aus.

@siphon
Hab das ganze ausprobiert. Mir die zwei Programme installiert und gestartet. Den Test mit 1.875 V angefangen.
Zurzeit ist er so weit:
Type: Small FFTs - stress CPU Min: 8 Max: 64 InPlace: Yes Mem: 8 Time: 15
CPU: 1828MHz FSB: 0MHz [0MHz x 0.0 est.]
24.02.2010 00:08
Launching 2 threads...
Using CPU #0
Beginning a continuous self-test to check your computer.
Press Stop to end this test.
Test 1, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M172031 using 8K FFT length.
Test 2, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M163839 using 8K FFT length.
Test 3, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M159745 using 8K FFT length.
Test 4, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M157695 using 8K FFT length.
Test 5, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M155649 using 8K FFT length.
Self-test 8K passed!
Test 1, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M212991 using 10K FFT length.
Test 2, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M210415 using 10K FFT length.
Test 3, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M208897 using 10K FFT length.
Test 4, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M204799 using 10K FFT length.
Test 5, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M200705 using 10K FFT length.
Self-test 10K passed!
Test 1, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M250519 using 12K FFT length.
Test 2, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M245759 using 12K FFT length.
Test 3, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M245281 using 12K FFT length.
Test 4, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M243713 using 12K FFT length.
Test 5, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M235519 using 12K FFT length.
Test 6, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M233473 using 12K FFT length.
Self-test 12K passed!
Test 1, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M291913 using 14K FFT length.
Torture Test ran 47 minutes 56 seconds - 0 errors, 0 warnings.
Execution halted.

Type: Small FFTs - stress CPU Min: 8 Max: 64 InPlace: Yes Mem: 8 Time: 15
CPU: 1828MHz FSB: 0MHz [0MHz x 0.0 est.]
24.02.2010 17:01
Launching 2 threads...
Using CPU #0
Beginning a continuous self-test to check your computer.
Press Stop to end this test.
Test 1, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M153599 using 8K FFT length.
Test 2, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M147455 using 8K FFT length.
Test 3, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M143361 using 8K FFT length.
Test 4, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M141311 using 8K FFT length.
Test 5, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M135169 using 8K FFT length.
Test 6, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M172031 using 8K FFT length.
Self-test 8K passed!
Test 1, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M196607 using 10K FFT length.
Test 2, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M194561 using 10K FFT length.
Test 3, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M188415 using 10K FFT length.
Test 4, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M186369 using 10K FFT length.
Test 5, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M184319 using 10K FFT length.
Test 6, 800000 Lucas-Lehmer iterations of M172031 using 10K FFT length.
Self-test 10K passed!
Test 1, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M231183 using 12K FFT length.
Test 2, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M229375 using 12K FFT length.
Test 3, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M225281 using 12K FFT length.
Test 4, 460000 Lucas-Lehmer iterations of M221183 using 12K FFT length.
Test 5, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M212991 using 12K FFT length.
Test 6, 560000 Lucas-Lehmer iterations of M210415 using 12K FFT length.
Self-test 12K passed!
Test 1, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M291913 using 14K FFT length.
Test 2, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M286719 using 14K FFT length.
Test 3, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M282625 using 14K FFT length.
Test 4, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M280335 using 14K FFT length.
Test 5, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M278527 using 14K FFT length.
Test 6, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M274335 using 14K FFT length.
Test 7, 380000 Lucas-Lehmer iterations of M270335 using 14K FFT length.
Self-test 14K passed!
Test 1, 340000 Lucas-Lehmer iterations of M339487 using 16K FFT length.
Test 2, 340000 Lucas-Lehmer iterations of M335393 using 16K FFT length.
Test 3, 340000 Lucas-Lehmer iterations of M331681 using 16K FFT length.
Test 4, 340000 Lucas-Lehmer iterations of M329727 using 16K FFT length.
Test 5, 340000 Lucas-Lehmer iterations of M327681 using 16K FFT length.
Test 6, 340000 Lucas-Lehmer iterations of M319487 using 16K FFT length.
Test 7, 340000 Lucas-Lehmer iterations of M315393 using 16K FFT length.
Self-test 16K passed!
Test 1, 270000 Lucas-Lehmer iterations of M420217 using 20K FFT length.
Test 2, 270000 Lucas-Lehmer iterations of M409601 using 20K FFT length.
Test 3, 270000 Lucas-Lehmer iterations of M401407 using 20K FFT length.

heißt das für mich jetzt ich muss diesen Test noch fertig laufen lassen und das dann mit allen unteren Werten auch noch machen?
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Re: Temperatur- und Grafikprobleme beim Xi1546

Beitragvon siphon » 24.02.2010 19:06

Zum ersten, deine max Vcore beträgt 1.1875 V, nicht 1.875!!

Hast du den 6x Multi mit 0.950V versehen, denn das ist auch dei Standardspannung für diesen?
Sonst hast du im Leerlauf am Ende höhere Temps als zuvor. Für den minimal Multi kannst du nichts tieferes einstellen, als die bereits dafür vorgesehene Standardspannung, daher wirst du im Leerlauf keinen Untervolteffekt sehen, wohl aber bei Maximallast.

Das der Maximalmulti 11x mit 1.1875 stabil sein wird, war keine Frage, dass ist ja seine Standardspannung.
Alles andere wäre Nonsens.


Nun solltst du bei laufendem CPU-Stress Test, den Wert für 11x um eine Spannungsstufe tiefer senken > Apply, (du testest unter dem Profil "Max Performance" schon klar, oder?) dann wieder 5 Minuten rechnen lassen, danach wieder senken, 5 Minuten rechnen lassen, bis irgendwann ein Fehler auftritt, und der Test abbricht.

Dann haben wir die Voltzahl herausgefunden, bei der die CPU NICHT mehr stabil ist. Nun solltest du zur Sicherheit wieder zwei Schritte nach oben gehen, und du bist (zu 99,9%)auf der sicheren Seite. Du kannst diesen Wert ja dann noch mit einem mehrstündigen Testlauf verifizieren. Aber teste erstmal soweit bis ein Fehler auftritt, und Frage hier dann nach. Notiere bitte den instabilen Wert. Der Abbruch des Tests bei einem Fehler verhindert meist einen möglichen Komplettabsturz des Systems.
Sollte dieser dennoch auftreten, muusst du halt einen Hardreset machen, und mit den letzten bekannten Werten das Programm
neu aufsetzen.
Wenn du das RM Clock neustartest speichert es automatisch die letzte bekannte stabile Konfiguration, du kommst also immer wieder in Windows rein.

Du kannst auch parallel mit "HwMonitor" (google) von CPUID beobachten, wie mit sinkender Voltzahl die Temperatur runtergeht, da die Verlustleistung quadratisch mit der Spannung für die CPU abfällt (und linear mit dem Takt, übrigens).

Kleines Rechenbeisspiel. Angenommen Pentium M 770 mit 2,13 GHz bei Standard 1.34V verbrät 27 Watt unter Volllast.

Läuft er aber mit, sagen wir mal 1,164 auch bombenstabil,
dann braucht er nur noch (1,164/1,34)^2 x 27W (bei gleichem Takt)= 20,4 Watt, d.h. du sparst unter Volllast fast ganze 7 Watt ein, die nicht auf die Energiebilanz (Abwärme, Lüfter, allgemeine Temps etc.) schlagen.

Das macht untervolten so attraktiv.

Da aber jede CPU ein individuelles Produkt ist (abhängig davon aus welchem Wafer (Qualität usw.), und wo genau auf dem Wafer sie her kommt), muss man diesen Wert für jede CPU mit einem Stabilitätsprogramm ermessen, wenn man ganz sicher gehen will, da Richtwerte nur allgemeine Anhaltspunkte sein können.

Nach beendetem Stresstest stellst du das CPU-Profil auf Performance on Demand, und die CPU taktet nach Bedarf vollautomatisch.
Die Taktungsparameter lassen sich dann auch noch genauer definieren, bspw. der Triggerwert, und die Taktunsintervallzeit.

Und poste aussagekräftigen Screenshots, von RM Clock wenn der Fehler auftritt, dass ich dir eine valide Bewertung bzw Tipps geben kann.
siphon
 
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