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Verschlüsselungs-Tool

Alle Probleme mit Windows oder Windows-Treibern.

Verschlüsselungs-Tool

Beitragvon KingDingelling » 31.01.2008 18:29

Hallo!
Ich bin auf der suche nach nem vernünftigen Datei Verschlüsselungs-Tool!
Ich würd gern die Windows eigene Verschlüsselung (Inhalte verschlüsseln) benutzen, aber das geht ja nicht bei Vista Premium.

Am liebsten wär mir ein Tool wie "Private Folder" von Microsoft, wo man einfach nen Ordner mit Passwortabfrage hat, dessen Inhalt verschlüsselt ist.

Leider gibts Private Folder nich für Vista...

Kennt jemand ne gute Alternative?

Freu mich auf Tip´s!

MFG
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Beitragvon foixy » 31.01.2008 19:05

Ich kann nur True Crypt empfehlen.
Kostenlos, OpenSource und Sicher.
Damit kann man zwar keinen Ordner mit einem Passwort versehen,
aber man kann eine Datei anlegen, welche die verschlüsselten Daten enthält.
Diese Datei kann mit dem richtigen Passwort als Laufwerk eingebunden werden.
http://www.truecrypt.org/
foixy
 

Beitragvon homer3010 » 01.02.2008 11:28

Ja das Programm ist sehr gut.
Ich nutze es auf dem Laptop für die "Eigenen Dateien"
Falls das Ding mal in falsche Hände gerät, kann der nichts mit den Daten anfangen kann.
homer3010
 
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Folder Access

Beitragvon Mnbaxterde » 01.02.2008 13:20

Folder Access geht auch ganz gut und ist dazu kinderleicht zu bedienen

http://www.computerbild.de/programme/Folder-Access_8658.html

Bild

viel spaß damit ;-)
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Beitragvon BioSniper » 01.02.2008 15:38

Ich benutze auch TrueCrypt, weil es Open Source ist und somit mit Sicherheit keine Hintertüren enthält.

Am Anfang tut man sich etwas schwer mit der Benutzung des Programmes, aber hat man es erstmal gerafft stellt man fest das es kinderleicht zu benutzen ist.

Man sollte aber unbedingt den virtuellen Arbeitsspeicher deaktivieren, sonst kann es passieren das Daten unverschlüsselt auf der HDD landen.
Aus diesem Grund sind mind. 2 GB Ram eigentlich Pflicht.
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Beitragvon foixy » 01.02.2008 16:04

Man sollte aber unbedingt den virtuellen Arbeitsspeicher deaktivieren, sonst kann es passieren das Daten unverschlüsselt auf der HDD landen.

Das stimmt schon, eine kleine Hilfe gegen dieses Problem gibt dieser Artikel:
http://www.heise.de/mobil/artikel/58723
Auf der 3. Seite des Artikels wird erklärt, wie man durch das Setzen eines Registry-Schlüssels Windows
dazu überreden kann die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren zu überschreiben. Das hilft natürlich
nichts, wenn der Rechner per Netzschalter ausgeschaltet wird.


Dateien, die sich in Bearbeitung befinden, etwa ein Word-Dokument, liegen jedoch in unverschlüsselter Form im Arbeitsspeicher und TrueCrypt kann nicht verhindern, dass dieser Teil vom System bei Bedarf in die Auslagerungsdatei umgebettet wird. Möchte man das vermeiden, empfehlen die Entwickler, die Auslagerungsdatei während des Einsatzes eines TrueCrypt-Volumes im Reiter "Erweitert" der Eigenschaften des Arbeitsplatzes auszuschalten. Wer dies nicht tun möchte, etwa weil sein PC nicht genügend Arbeitsspeicher eingebaut hat oder Software nutzt, die ohne virtuellen Speicher nicht arbeitet, kann zumindest durch Setzen des Registry-Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\ClearPageFileAtShutdown" auf 1 Windows anweisen, beim Herunterfahren die Auslagerungsdaten mit Nullen zu überschreiben.
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Beitragvon petschbot » 01.02.2008 16:35

Wenn ein so hohes Sicherheitslevel gewünscht wird sollte man ein Programm verwenden, welches auch die Systempartition verschlüsseln kann, z.b. SafeGuard Easy oder DriveCrypt.
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Beitragvon KingDingelling » 01.02.2008 17:42

Genial, genau sowas hab ich gesucht! Danke für die vielen Tip´s!
MFG Flo
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Beitragvon BioSniper » 02.02.2008 07:02

DriveCrypt ist kommerziell und somit nicht Open Source und somit auch nicht vertrauenswürdig.

Daten einfach zu überschreiben ist nicht ausreichend, die Daten können selbst bei mehrfachem Überschreiben wiederhergestellt werden. Da hilft nur ein Datenshredder, aber der braucht Zeit bis die Daten ca. 8x überschrieben worden sind. Falls jemand an die Tür klopft hat man diese Zeit aber nicht.

Nim möglichst eine neue Festplatte zum Verschlüsseln oder gehe vorher mit einem Datenshredder rüber.

Verwende grundsätzlich kein WLAN oder irgendwelchen anderen Funkschrott, das ist alles hochgradig unsicher.
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Beitragvon midisam » 02.02.2008 08:57

BioSniper hat geschrieben:DriveCrypt ist kommerziell und somit nicht Open Source und somit auch nicht vertrauenswürdig.

Daten einfach zu überschreiben ist nicht ausreichend, die Daten können selbst bei mehrfachem Überschreiben wiederhergestellt werden. Da hilft nur ein Datenshredder, aber der braucht Zeit bis die Daten ca. 8x überschrieben worden sind. Falls jemand an die Tür klopft hat man diese Zeit aber nicht.

Nim möglichst eine neue Festplatte zum Verschlüsseln oder gehe vorher mit einem Datenshredder rüber.

Verwende grundsätzlich kein WLAN oder irgendwelchen anderen Funkschrott, das ist alles hochgradig unsicher.


Junge, wovor hast Du denn Angst? Das Dir einer während Du tippst das Notebook klaut oder bist Du auf fadenscheinigen Seiten unterwegs und musst Dir deswegen solche Gedanken machen? *kopfschüttel*
Wenn jemand wünscht das im Internet nichts über seine Person zu erfahren ist, bzw. möchte nicht das er irgendwann mal "durchsucht" wird, sollte sein Internetzugang halt abmelden. Einfach oder?
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Beitragvon AlterSack » 03.02.2008 03:35

Hab ich nicht neulich irgendwo gelesen, das einer mit Beugehaft dazu gezwungen wurde, sein Passwort rauszurücken?

Also wenn schon paranoid, dann sollte man wohl ein System nehmen, dass bei Eingabe des falschen Passwortes umgehend den Datenbestand vernichtet.

ist kommerziell und somit nicht Open Source und somit auch nicht vertrauenswürdig.


Ich seh das ein kleines bissl anders, ich hab inzwischen von OpenSource die Nase gestrichen voll. Vielleicht augenscheinlich vertraunswürdig ja.. aber das ist ja nun off-topic, wollte nur diesen Satz nicht unkommentiert stehen lassen.
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Beitragvon aspettl » 03.02.2008 10:56

AlterSack hat geschrieben:Hab ich nicht neulich irgendwo gelesen, das einer mit Beugehaft dazu gezwungen wurde, sein Passwort rauszurücken?

Soweit ich das verfolgt habe, muss man nichts herausgeben, wenn man sich damit selbst belasten würde. Laut Wikipedia kann außerdem nur ein Zeuge bzw. jemand anders als der Beschuldigte in Beugehaft genommen werden.

AlterSack hat geschrieben:Also wenn schon paranoid, dann sollte man wohl ein System nehmen, dass bei Eingabe des falschen Passwortes umgehend den Datenbestand vernichtet.

Das nützt auch nicht viel, da jeder der einigermaßen fähig ist, sich vor dem ersten Versuch eine komplette Sicherung zieht.

ist kommerziell und somit nicht Open Source und somit auch nicht vertrauenswürdig.

Grundsätzlich bevorzuge ich auch Open Source, sofern es von Experten in dem Gebiet wirklich geprüft wurde, aber:
Sehr vorsichtig wäre ich in jedem Fall mit Tools (egal ob Open Source oder nicht), die nicht detailliert angeben, *wie* die Sicherheit erreicht wird.
Beispiel: Folder Access von oben. Ich konnte auf die schnelle keine Informationen über die Technik finden, die Hersteller-Website ist offline. Einem solchen Programm könnte ich nicht vertrauen.

Gruß
Aaron
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Beitragvon homer3010 » 03.02.2008 12:32

AlterSack hat geschrieben:Hab ich nicht neulich irgendwo gelesen, das einer mit Beugehaft dazu gezwungen wurde, sein Passwort rauszurücken?

Also wenn schon paranoid, dann sollte man wohl ein System nehmen, dass bei Eingabe des falschen Passwortes umgehend den Datenbestand vernichtet.


Wenn man etwas Verschlüsselt, geht es nicht immer um illegale Aktivitäten!
Also wenn der Staat an deine Daten rankommen will, gibt es bestimmt immer Mittel und Wege (Und die werden ja aktuell geschaffen!!). Aber darum geht es ja nicht.
Ich will meine Daten auch nur Verschlüsseln, für den Fall eines Diebstahls.
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Beitragvon petschbot » 03.02.2008 12:51

Ich will meine Daten auch nur Verschlüsseln, für den Fall eines Diebstahls.


Dann sei dir Truecrypt als die einfachtse Lösung ans Herz gelegt. Kein 08/15-Dieb wird deine Auslagerungsdatei detailliert analsieren, um an deine Urlaubsfotos zu kommen. Du musst allerdings darauf achten, dass auch wirklich alle sensibelen Daten auf der verschlüsselten Partition liegen. Da wäre z.B. die Outlook-PST-Datei (wenn du Outlook benutzt) oder das Firefox-/Thunderbird-Profilverzeichnis.
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Beitragvon homer3010 » 03.02.2008 19:55

@petschbot

Ja ich nutze ja TrueCrypt. Um die Urlaubsfotos geht es mir ja gar nicht (Sind eh alle auf dem Heimrechner und als Student kann man sich ja eh keinen Urlaub leisten :D ). Viel wichtiger sind die Geschäftlichen Daten/Briefe.

Aber danke für den Tip mit Outlook, da bin ich noch nicht drauf gekommen.
Speichert Outlook in diesem PST-Daten auch die Passwörter für den POP3 Zugang?
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