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O&O Defrag vs. Windows Prefetch

Alle Probleme mit Windows oder Windows-Treibern.

O&O Defrag vs. Windows Prefetch

Beitragvon petschbot » 02.02.2008 12:42

Hallo,

ich beschäftige mich mal gerade interessehalber mit alternativen Defragmentierungsprogrammen für Win XP (SP2), insbesondere O&O Defrag Pro 10. Nun stelle ich mir folgende Frage: Windows ordnet doch schon von selber bei Leerlauf über seinen Prefatch-Mechanismus häufig benötigte Daten mehr oder weniger optimal an. Würde ein Programm wie O&O-Defrag nicht dieses Ordnung wieder komplett durcheinander bringen? Besonders der O&O-Modus "Complete/Name", der die Dateien nach dem Namen sortiert, wäre doch in diesem Kontext komplett sinnbefreit, oder? Und sind die O&O-Modi "Complete/Modified" (die Dateien werden nach der letzten Änderung sortiert) und "Complete/Access" (die Daten werden nach dem Zeitpunkt der letzten Änderung sortiert) effektiver als die Anordnung durch Windows-Prefetch?

Und um die Ontopic-Kurve wieder zu kriegen: Bringt das alles was? Gerade bei Notebooks mit ihren 5.200 u/Min Festplatten ist die selbige ja häufig ein Flaschenhals. Wie sehen da eure Erfahrungen aus?
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Re: O&O Defrag vs. Windows Prefetch

Beitragvon Geric » 02.02.2008 21:07

Das Tool ist bei Vista genauso überflüssig wie ein Kropf und reine Geldschneiderei. Zu deiner Frage bezüglich Prefetch findest du in den Einstellungen von O&O Antworten. Stichwort "Layout.ini".

Gruß Dirk
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Beitragvon AlterSack » 03.02.2008 02:17

Ich war jahrelang vehementer Verfechter von O&O Defrag. Nach ca. nem Jahr unter Vista muss ich allerdings sagen: es ist irgendwie überflüssig geworden... (Vista PC mit und Vista PC ohne O&O ich seh kein Unterschied nach nem Jahr) - Vermutung: Vista regelt das alleine ganz gut (und defragmentiert ja selber auch automatisch)
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Beitragvon petschbot » 03.02.2008 09:12

Ich spreche ja auch von Windows XP, nicht von Vista. Obwohl natürlich auch dieses im Leerlauf defragmentiert. Geric hat übrigends recht, O&O kann die Layout.ini, Grundlage des Prefetch von XP, in seine Optimierung mit einbeziehen.

Aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit muss man natürlich stellen, ich glaube nicht, dass O&O einen Geschwindigekeitsvorteil bringt, der 40€ wert ist. Ich hab O&O jetzt einmal drüberlaufenlassen, unter Einbezug der Layout.ini, und der Geschwindigkeitsvorteil ist minimal. Fassbar ist er nur mit Excel 2003, dass jetzt so schnell startet, dass der Splash-Screen nicht mehr auftaucht. Aber Excel startete schon vorher schnell...

Interessant wäre mal ein Tool, welches den Super-Fetch von Vista unter XP nachbildet: Häufig benötigte DLLs und weitere Programmbestandteile nicht nur, wie Prefetch, optimiert auf der Festplatte ablegen, sondern in Leerlaufphasen schon präemptiv in den Arbeitsspeichercache laden. Das würde zumindest Programmstarts wirklich beschleunigen.

Zumindest bei Office 2007, welches ich mal probeweise für 3 Monate im Produktiveinsatz hatte, wurde ich das Gefühl nicht los, dass es auf Vista-Superfetch hin optimiert wurde. Unter XP waren die Programmstarts teilweise wirklich langsam, besonders von Outlook 2007 (auch mit dem Patch). Im Kaufhaus habe ich auf den ausgestellten Notebooks auch immer mal Word, Excel und Outlook 2007 unter Vista gestartet, auch hier erschien mir der Programmstart immer erstmal langsam. Aber ich vermute mal, dass sich das dank Super-Fetch mit der Zeit verbessern würde.
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Beitragvon AlterSack » 03.02.2008 18:53

Den XP Teil hab ich doch glatt überlesen. Sorry.

petschbot hat geschrieben:Aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit muss man natürlich stellen, ich glaube nicht, dass O&O einen Geschwindigekeitsvorteil bringt, der 40€ wert ist.


Was mich mit neueren Versionen zunehmend gestört hat, war der teilweise recht üppig ausgefallene Speicherverbrauch von O&O während es eigentlich inaktiv war. Sprich nur der Scheduler im Hintergrund lief. Ich bin da schon des öfteren vorm Task Manager gehockt und hab mich gewundert.

Ich will O&O gar nicht schlecht reden, ich hab es wie gesagt selber jahrelang auf allen Rechnern drauf gehabt und war immer zufrieden damit. Erst seit Vista bin ich davon abgekommen.

Genutzt hab ich die Optimierungs-Variante "Anordnung nach letzten Zugriff", obwohl das die Defragdurchgänge recht lang macht. Näher wird man wohl an das Superfetch Verhalten erst mal nicht hinkommen.

Das mit Office 2007 unter Vista ist mir auch schon aufgefallen, das startet wirklich sehr schnell.

Vista is eh etwas merkwürdig, die ersten Tage ist es meiner Meinung nach kreuzlahm, da wird hier und dort gerödelt, der SearchIndexer, die Medienfreigabe, was weiss ich noch alles, orgelt massiv auf der Platte rum. Die Performance bessert sich dann nach paar Tagen. In der Zeit wird dann wohl auch SuperFetch langsam eingefahren sein.
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