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Inoffizielles Forum rund um die Notebooks der Amilo- und Lifebook-Serien von Fujitsu

Amilo 7405 friert ein

Alle Fehler oder Probleme, deren Ursache nicht direkt bestimmbar ist, bzw. die beim Notebook als Ganzes auftreten, können hier beschrieben werden.

Amilo 7405 friert ein

Beitragvon uwese » 22.07.2005 16:17

Notebook: Fujitsu-Siemens AMILO M7405
Betriebssystem: Windows XP Home
Fehlerbeschreibung: Das Notebook hat in unregelmaessigen Abstaenden ´Aussetzer´ von mehreren Sekunden, das heisst, das aktive Fenster verliert den Fokus, die Tastatur spricht nicht mehr an und auch die Maus bewegt sich nicht. Alle moeglichen Energiesparmodi habe ich schon deaktiviert, hat nichts geholfen. Den Akku des Notebooks habe ich entfernt, daran kann es auch nicht liegen. Was koennte der Grund sein fuer dies sehr stoerenden Verhalten?
Besten Dank,
Uwe
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Beitragvon moshh » 22.07.2005 16:42

Tritt das Problem auch auf, wenn Win XP im Leerlauf ist, also kein weiteres Programm ausgeführt wird oder nur wenn es gerade "beschäftigt" ist?

Welche Programme laufen in letzterem Fall dann gerade?

In der Regel hat Win XP solche Aussetzer wenn es versucht, auf ein nicht angeschlossenes Gerät zuzugreifen oder ähnliches. Kann das sein?

Gruß
Mark
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Beitragvon uwese » 22.07.2005 18:06

Das Problem tritt auf, wenn die CPU ziemlich ausgelastet ist. Ausserdem tritt es umso häufiger auf, je länger ich mit dem Notebook arbeite (wenn ich also den ganzen Tag an der Kiste sitze, ist es am frühen Morgen noch okay und tritt dann bis zum Abend immer häufiger auf).
Die Programme, die dann ausgeführt werden, sind total unterschiedlich, es kann überall auftreten.
Werde mal den Gerätemanager aufrufen und der Reihe nach alle nicht angeschlossenen Geräte, die dort aufgeführt sind, deaktivieren bzw deinstallieren - vielleicht bringt das was.
Gruß,
Uwe
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Beitragvon moshh » 23.07.2005 23:30

Das das Problem nur nach langer Laufzeit auftritt, spricht für ein Hitzeproblem. Wenn es nicht an verdeckten Lüftungsschlitzen oder verschmutzten Lüftern liegt, ist es eventuell ein normaler Selbstschutz des Prozessors (?).

Hast du mal versucht, mit "RM Clock" oder "Centrino Hardware Control" die Spannung herabzusetzen? Das würde automatisch auch weniger Hitze bedeuten.

Alternativ kannst du mal folgendes versuchen: Den Task-Manager laufen lassen, den Reiter "Prozesse" aktivieren und die Liste nach der CPU-Auslastung sortieren (auf den Spaltenkopf klicken), so dass immer der Prozess mit der höchsten Auslastung oben steht. Wenn kurz oder während des Einfrierens ein Prozess mit 100 % CPU-Auslastung oben steht, hast du den Übeltäter.

Gruß
Mark
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Beitragvon uwese » 25.07.2005 17:40

Besten Dank für die Hilfe!

Ja, während des Einfrierens des Bildschirms steht meistens ein Prozess mit 100% CPU Auslastung an der Spitze (aber nicht immer! Es kann in Einzelfällen auch mitten im Tippen eines einfachen Dokuments mit Word geschehen, wo die CPU Auslastung viel geringer ist).

Was ist nicht verstehe: es muss doch möglich sein, dass das Notebook auch bei einer CPU Auslastung von 100% normal weiterarbeitet, oder? Es handelt sich hierbei um Datenbankanwendungen, bei denen ein paar Hunderttausend Datensätze in verschachtelten loops verarbeitet werden, da hat das Notebook natürlich gut zu tun. ABER: bei meinen alten Notebooks, mit denen ich früher gearbeitet habe (mit viel weniger RAM und viel langsameren Prozessoren), ist dies nie passiert, da kann ich die gleichen Programme laufen lassen ohne dass das Problem auftritt (das waren allerdings alles Notebooks ohne Windows XP, kann es an XP liegen?). Deshalb bin ich etwas ratlos, warum das ausgerechnet bei meinem neuen Amilo Notebook passiert…

Gruß,
Uwe
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Beitragvon moshh » 25.07.2005 19:50

"Datenbank" ist ein gutes Stichwort, es könnte auch ein Festplattenproblem sein. Dann ist entweder der DMA-Modus falsch eingestellt oder die Platte hat defekte Sektoren.

Ersteres kannst du im Geräte-Manager überprüfen: IDE ATA/ATAPI-Controller -> Primärer IDE-Kanal -> Eigenschaften -> Erweiterte Einstellungen. Bei Übertragungsmodus sollte "DMA, wenn verfügbar" und bei Aktueller Übertragungsmodus "Ultra-DMA-Modus..." stehen.

Letzteres kannst du mit der Datenträgerprüfung testen: Arbeitsplatz -> Eigenschaften der Festplatte -> Extras -> Fehlerüberprüfung -> Jetzt überprüfen -> Beide Optionen auswählen.

Gruß
Mark
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Beitragvon aspettl » 25.07.2005 19:50

Hallo

Also das Hängenbleiben dürfte auch jetzt nicht sein. Ist das immer nur, wenn der Datenbankserver läuft? Gibt es von dem eine neue Version? Wie sieht die Prozesspriorität aus?

Gruß
Aaron
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Beitragvon uwese » 26.07.2005 18:26

Habe noch mal in anderen (inklusive englischsprachigen) Newgroups und Foren zum Thema gesucht und bin auf folgenden Hinweis gestoßen: es kann sein, das WinXP von Zeit zu Zeit nach alten, nicht mehr genutzten LAN Verbindungen sucht (offensichtlich ein XP bug), während dieser Suche nach den ehemaligen LAN Verbindungen hat das Notebook dann die Aussetzer (so jedenfalls wurde es in einem Forum beschrieben, da hatte ein User das gleiche Problem).

Genau dies kann bei mir der Fall sein, es besteht eine alte LAN Verbindung, die nicht mehr benutzt wird und auch deaktiviert ist. Ich habe nun versucht, diese Verbindung ganz zu löschen, um zu sehen ob es daran liegt. Bin also zu Systemsteuerung -> Netzwerkverbindungen und versuche die LAN Verbindung komplett zu löschen, geht aber leider nicht. Es erscheint eine Meldung: „Fehler beim Löschen der Verbindung. Die gewählte Verbindung kann nicht gelöscht werden“. Für einen Tipp, warum das Löschen nicht geht, wäre ich sehr dankbar.

Gruß,
Uwe
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Beitragvon moshh » 26.07.2005 20:10

Da lag ich am Anfang mit den nicht angeschlossenen Geräten doch gar nicht mal so falsch... :)

Funktioniert das Löschen auch im abgesicherten Modus nicht? Dort ggf. mal als Administrator anmelden.

Gruß
Mark
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Beitragvon uwese » 27.07.2005 21:08

Also, auch im abgesicherten Modus und angemeldet als Administrator konnte ich die LAN Verbindung nicht löschen. Wenn ich mir unter Netzwerkverbindungen die Eigenschaften der LAN Verbindung anschaue, steht da im Reiter Allgemein ‚Verbindung herstellen über: Realtek RTL8139/810x Family Fast Ethernet NIC’. Habe dann probiert, diesen Netzwerkadapter im Gerätemanager zu löschen, bei jedem Neustart von Windows wird aber angezeigt ‚Neue Hardware gefunden’ und das Gerät wird von XP wieder neu installiert.

Noch irgendwelche anderen Ideen?

Besten Dank & Gruß,
Uwe
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Beitragvon Munich » 27.07.2005 22:03

ja, entweder ne Neuinstalation oder System reparieren, müßte dann eigentlich das Problem lösen!

Gruß Munich
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Beitragvon moshh » 28.07.2005 10:10

Ich hab' den bei mir (mangels Bedarf) einfach deaktiviert. Dazu die Netzwerkverbindungen aufrufen, mit rechts auf die LAN-Verbindung klicken und 'Deaktivieren' wählen.

Da der Netzwerkadapter fest eingebaut ist und man ihn hardwaremäßig nicht abschalten kann, wird er auch nach Deinstallation des Treibers bei jedem Neustart von Win XP neu erkannt.

Gruß
Mark
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Beitragvon uwese » 28.07.2005 17:35

Alles andere hat leider nicht geholfen, ich werde es also mit einer Neuinstallation von Windows versuchen (beim Fujitus-Siemens Support Center hatte ich auch angefragt, die haben das ebenfalls geraten). Was muss ich denn bei einer Neuinstallation von XP beachten? Für das Amilo Notebook habe ich eine XP Recovery CD, auf der CD Hülle steht u.a. folgender Satz, der mich bisher davon abgehalten hat, eine Neuinstallation durchzuführen: „Nach der Installation müssen Sie alle anderen Treiber und Programme wieder neu installieren.“ Heißt dies, ich muss sämtliche Anwender-Software dann noch mal neu installieren? Das wäre ja ein Riesenaufwand… Oder bleibt die sonstige Software, die jetzt schon drauf ist, erhalten?

Danke & Gruß,
Uwe
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Beitragvon aspettl » 28.07.2005 17:59

@uwese
Du hast das schon richtig erkannt. Alle Daten gehen durch eine Neuinstallation verloren, da man während dem Setup auswählt, dass C: formatiert werden soll. Das ist genau der Sinn der Neuinstallation: Nichts altes was stören kann.

Gruß
Aaron
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