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Akkugehäuse öffnen möglich ??

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Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon ManniSausL » 26.07.2009 16:11

Hallo,

hat von Euch schon mal jemand das Akkugehäuse geöffnet und die Akkuzellen freigelegt?

Der Akku von meinem A1667G ist hin (keine Kapazität mehr), und ich möchte versuchen die Zellen zu "reaktivieren" bzw. auszutauschen.

Hat jemand 'n Tipp, wie das Akkugehäuse zu öffnen geht?

Gruß

Manni
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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon DerWotsen » 26.07.2009 16:28

Kann Dir nur den Tipp geben solche Experimente zu unterlassen.
Sonst fackelst Du noch dein Notebook oder wenn es dumm kommt die Bude ab.

Frank
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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon An-Dr.Zej » 26.07.2009 16:31

Ich würde dringend davon abraten. In anbetracht deiner eigenen Sicherheit.
Außereinanderbauen kann man ihn sicherlich, wie weiß ich allerdings auch nicht.
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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon ManniSausL » 26.07.2009 17:01

Janee, is klar

wenn, dann würd' ich solche "Experimente" natürlich im Freien mit allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen machen. Und im Umgang mit Li-Akkus bin ich als Modellflieger "trainiert" und hab auch das nötige Gerät dafür.

Ich frag mich nur, wie man an die Zellen kommt, ohne das Gehäuse zu zerstören.

Manni
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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon alzi » 26.07.2009 17:15

Bei meinem amilo m1420 habe ich das Akkugehäuse eines verbrauchten Batteriesatzes geöffnet, indem ich in den Spalt zwischen die beiden Gehäusehälften einen großen Schraubendreher geschoben und die Hälften auseinander gehebelt habe. Notfalls mit einer Säge vorher einen kleinen Spalt sägen, damit der Schraubendreher tiefer reingeht. Die Batterien und die Elektronik habe ich herausgenommen und die beiden Gehäusehälften wieder zusammengeschoben, falls sie nicht von alleine genügend fest zusammenhalten, kann man den Spalt noch mit Uhu+ oder Heißkleber vergießen. Das Leergehäuse benutze ich als Abdeckblende, wenn ich das NB ohne Batterie an Netz betreibe.
alzi
 

Re: Akkugehäuse öffnen möglich ?? Ja, aber...

Beitragvon ManniSausL » 26.07.2009 17:25

Na das nenn ich mal 'ne qualifizierte Antwort. :wink:

Danke dafür

Edit:

So, hier mal 'n Erfahrungsbericht bzw. Fazit: Ja, das Akkugehäuse lässt sich öffnen und die Akkuzellen samt Ladeelektronik sind zugänglich, aber...

das Gehäuse lässt sich nur mit "roher Gewalt" öffnen und ist dann nahezu zerstört und die Leiteplatte der Elektronik kann auch stark in mitleidenschaft gezogen werden (Egal, Akku war eh nicht mehr brauchbar).

:!: :!: Wichtiger Hinweis: NIEMALS derartig biegen, stechen und brechen, dass die Li-Zellen mechanisch beschädigt werden Brand- und ggf. Explosionsgefahr - Review aus dem Chemieunterricht: Lithium + Luft oder noch schlimmer Wasser = abfackel u. kawumm :!: :!: :!:

Werde mir jetzt mal die Akkuzelle vornehmen und einer "Frischzellenkur" unterziehen, vielleicht hilfts ja.

weitere Infos folgen

Manni
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Einzelheiten zu den Akkus:

Beitragvon ManniSausL » 27.07.2009 20:06

Also,

in dem Gehäuse verbirgt sich eine Leiterplatte mit der Elektronik (diese ist so lang, wie das gehäuse breit ist und sitz direkt hinter der "Stirnseite" des Gehäuses wo die Anschlüsse sind (eben dort wo man "stechen u. brechen" muss)

Es sind insges. 6 Akkuzelle die jeweils 3 in Reihe und dann eben 2x3 Zellen parallel geschaltet sind, jede Zelle hatte ca. 3,7 V (also Nennspannung) und insges. 11,1V ( :wink: muss ja auch 3 x 3,7V = 11,1V).

Gesammtkapazität wird mit 4400 mAh angegeben, somit müsste jede Zelle so 2200 mAh Kapazität haben.

Habe jetzt mal mein SPEZIELLES Ladegerät angeschlossen und einen Ladevorgang gestartet (quasi "vollpumpen"). Nach Abkühlung werde ich einen Entladevorgang (Entladestrom 1 A) starten. Mal sehen wieviel Kapazität das Zellenpack noch hat.

Werde dann versuchen jede Zelle separat zu laden

:!: :!: :!: auch hier Sicherheitsvorkehrungen SEHR WICHTIG :!: :!: :!:

1. garnicht erst anfangen, wenn man keine Ahnung hat und nicht das notwendige spezielle Equipment zum laden von Li-Akkus besitzt

2. "unsichere" Li-Akkus immer in feuersicherer Umgebung laden: in einem keramischen Gefäß (z. B. großer Blumentopf mit einer Fliese abgedeckt)... für den Fall, dass der Fall eintritt, der nicht eintreten soll :wink:

3. in einer gut belüfteten Räumlichkeit arbeiten (z. B. Garage o. ä.)

4. Akkus niemals "unbeaufsichtigt" laden

5. Schutzbrille tragen beim Hantieren mit den Akkus


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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon notebucker » 01.08.2009 17:00

@ ManniSausL,
na, das ist ja mal was Nettes, dass sich noch jemand getraut hat, so'n Accupack auseinander zu werkeln.
Den AP an meinem Pi1505 hatte ich an der flachen Oberseite ringsum aufgefräst. Ging, aber hinterher lagen schrecklich viele Kunststoff-Späne/Flusen in der Gegend umeinander. Wie genau hast Du Deine Accus geladen, rsp. welches ist Dein
ManniSausL hat geschrieben:spezielle Equipment zum laden von Li-Akkus
? Hat das überhaupt was gebracht? Denn wenn die A's nicht mehr geladen werden, wird ja mit gewisser Wahrscheinlichkeit die Ladeelektronik hin sein, und Du wirst ja vermutlich nicht dauernd den AP ausbauen, die As laden, alles wieder einbauen (zwischendurch ggf. noch löten) - und so weiter wollen?! :?
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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon ManniSausL » 02.08.2009 02:42

@notebucker

das ist ein "spezielles" Ladegerät für alle möglichen Akkutypen das ich zum Laden meiner LiPo-Flugakkus benutze (IntelliBiPower von Simprop).

Tja, und ob das was gebracht hat.....ich bin mir da noch nicht sicher. Fest steht, dass das AP lt. Ladegerät noch 2800 mAh Kapazität hat, aber die Akkuelektronik ist seinbar völlig durch den Wind:
1. In NHC wird bei "Full Capacity" 733964 mWh angezeigt, das entspricht der Kap einer Autobatterie :shock: ...hääää-> der Wert bei meinem funktionierenden AP liegt bei knapp 50000 mWh (entspricht ca. 4000 mAh)
2. wenn ich das AP mit dem Ladegerät geladen habe, zeigt NHC 0% an. Und wenn ich den Netzstecker gezogen habe, ging das NB nach wenigen Sekunden aus (trotz einer Akkuspannung von 12,1 V) und nich in den Ruhezustand sondern richtig AUS...hmmm?
3. als ich mal (nach Entladevorgang am Ladegerät) das AP über das NB geladen hatte, war immerhin 22 Minuten Betrieb unter Vollast (Prime95) drin ...OK (vor meinen "Akku-wiederbeleb"-Experimenten waren keine 2 Minuten möglich) aber sie Zellen waren "schweineheiß" :twisted:

Entsetz bin ich aber über die Anordnung der Akkuzellen. Oberflächlich betrachtet sah es aus, als seien 3 Zellen in reihe, und 2 dieser Reihen parallel geschaltet und jede Zelle für sich durch die Elektronik geladen würde.
Aber die Zellen sind paarweise parallel geschaltet und 3 dieser Paare dann in Reihe. Somit können die Zellen auch nur paarweise geladen werden -> ein balancing jeder einzelnen Zelle ist somit unmöglich :?

Fazit (bis jetzt): "wiederbeleben" ist eingeschränkt möglich, aber...was hilft es, wenn die Akkuelektronik 'n "Sockenschuss" hat

bin aber noch am Ball


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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon notebucker » 02.08.2009 10:48

@ ManniSausL,
die interne Struktur der Accus (je ein Paar und das dann mehrfach in Reihe) hat mich auch verblüfft. Auch ich hätte es gerne, wenn jede Zelle einzeln beim Laden hofiert würde. Müssen wir halt mit leben. :shock: Die Elektronikplatine in meinem Accu enthält sehr komplexe Elektronik, die ICs sind zwar beschriftet, und Schaltblätter dafür lassen sich dann wohl irgendwo im weiten Inet auftreiben, ob das weiterhilft, ist noch die Frage. Ach, ist das schön, wenn's 'ne Sicherung getroffen hat! Oder 'ne Diode, oder 'nen Transistor. Aber (fast) alles andere wird blitzartig unübersichtlich und kaum mehr handelbar.
Wenn Du den Ball weitergerollt hast, gib einen Wunk! Mein Accupack funktioniert im Moment, daher gibts dort keinen Angriffspunkt.
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Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon alzi » 02.08.2009 14:03

Ich habe mal die Platine aus meinem Batteriepack (für Mitac 8050) eingescannt. diesen habe ich als Ersatz sehr preiswert (ca. 30 EUR weniger als normal) bei einem deutschen Händler erworben, nach ca. einem halben Jahr war er hinüber. Jetzt habe ich einen direkt aus Hongkong, mal sehen wie lang der hält. Die Bezeichnungen auf den ICs sind kaum zu erkennen, evtl. abgeschliffen (!). Identifizieren konnteich rechts die 2 x 4407, über die noch ein Bauteil gelötet war, was wie ein Widerstand aussah, aber weniger als 1 Ohm hatte. Links befindet sich ein EEPROM S24CS0, das große IC hat die Bezeichnung bq2060A und ist ein "Gas Gauge" und dann gibt es noch rechts daneben ein S8254AA, das wohl der Überwachung dient. Wenn man das eingescannte Bild vergrößert, kann man die Bezeichnungen erahnen. Wäre interessant zu erfahren, was in Überwachungen für andere NBs eingebaut ist und welche Funktion die erwähnten Bauteile genau haben. Die Batterien schienen in meinem Pack noch in Ordnung, hatten alle gleiche Spannung, wahrscheinlich war die Überwachung hinüber.
Dateianhänge
Batterieüberwachung.jpg
Überwachungsplatine in MITAC 8050 Batteriesatz
alzi
 

Re: Akkugehäuse öffnen möglich ??

Beitragvon ManniSausL » 02.08.2009 20:45

"Wunk" :wink:

Scheinbar ist der Akkuelektronik die Akkuspannung völlig egal (was den Ladezustand des Akkus betr. nach dem Motto: "nur was bei mir reinkommt, lasse ich auch wieder raus. Und was nicht bei mir reingekommen ist, ist auch nicht da und will ich auch nichts von wissen...basta und Ätsch :evil: "). Bei über Ladegerät geladener Akku und 12,1V Ruhespannung hat das NB beim Drücken des Power-Knopfs keinen mucks von sich gegeben. Habe den Akku dann wieder über Ladegerät entladen (und dann noch final die 3 Zellenpaare separat entladen um sie auf die gleiche Schlußspannung zu bringen - Balancing Light quasi :roll: )
Habe dann das AP über das NB geladen, und habe zwischendurch über NHC und RightMark den Ladezustand kontrolliert -> aber er einzigste nachvollziehbare Wert war wieder nur die Akkuspannung (und bei RM noch die charging rate in mWh ).

Aber...nach ca. 5 Std. war das AP voll (wurde auch so von der Lade-LED angezeigt). Habe dann nach einer kurzen "Entspannungsphase" die Lebensdauer getestet: wenig Last mit reduzierter Vcore 0,9V bei 800MHz(nur so'n bischen rumsurfen, YouTube und natürlich amilo-forum lesen 8) )
und siehe da....nach 43 Min. gab das NB die akustische Warnung von sich, und nach weiteren 5 Minuten -> AUS (zwar wieder kein Ruhezustand wie vorgesehen, aber irgendwas ist ja immer)

d. h. das AP lässt sich durchaus wieder (wenn auch nur eingeschränkt) verwenden - na denn ...Prost


Manni
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