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Amilo L7300T und CPU-Upgrade

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Amilo L7300T und CPU-Upgrade

Beitragvon MarkF » 28.10.2016 16:35

Hallo,
vorab - mit CPUs kenne ich mich nur vage aus, das ist ja eine echte Geheimwissenschaft. Nachdem google und Forensuche kein - jedenfalls für mich - eindeutiges Ergebnis gebracht haben möchte ich mal fragen:
Ich habe hier einen kaum benutzten L7300T, der zum Wegwerfen einfach zu schade ist. Nach Erweiterung auf 2GB RAM (DDR PC2700 - ist doch wohl richtig und optimal?) läuft Win7 recht flüssig und zumindest normale Büroarbeiten und auch Surfen ist möglich, wenn die Beanspruchung durch Videoeffekte weitgehend abgestellt wird. Allein der mit 1,4 GHz doch etwas schwächliche Celeron M360J sorgt für ein etwas "zähes" Gefühl. Anscheinend - man mag mir die Unwissenheit nachsehen, aber Prozessortausch bei Laptops war für mich nie ein Thema - läßt sich dem aber durch eine schnellere CPU abhelfen. Bei meinem Gerät sitzt die CPU auch in einem Sockel, es wäre also möglich, und handwerklich ja ohnehin kein Problem.
Es bleibt die Frage: Welcher Austauschprozessor sollte es sein, welcher läuft in dem Gerät? Was man dazu im Netz und auch hier findet ist jedenfalls für mich etwas verwirrend und nicht wirklich eindeutig. Es hat fast den Eindruck, als ob ein PENTIUM M 735 SL7EP 1.70 GHZ die optimale Wahl wäre, aber dazu würde ich gerne eure Meinung hören. Mittlerweile ist ja seit dem CPU-Austausch-Hype so viel Zeit ins Land gegangen, daß es sichere, sozusagen betonfeste Erkenntnisse gibt.
Ich danke im voraus.
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Re: Amilo L7300T und CPU-Upgrade

Beitragvon hikaru » 01.11.2016 10:27

Wenn der M 735 funktioniert (was ich weder bestätigen noch bestreiten kann), dann sollte auch der M 765 und die auf 5 endenden Pentium M dazwischen funktionieren. Möglicherweise werden aber die höhergetakteten CPUs nicht auf vollem Takt laufen können, je nachdem was das BIOS hergibt.

Das Grundproblem, nämlich dass das ein 12 Jahre altes Gerät mit Single-Core-CPU ist, wird aber der CPU-Tausch nicht lösen. Es wird langsam bleiben.
Als Faustregel lässt sich sagen, dass sich nachträgliche CPU-Upgrades bei Notebooks nicht lohnen, denn anfangs ist die Investition zu groß und später ist die gesamte Plattform für eine sinnvolle Leistungssteigerung zu begrenzt.
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Re: Amilo L7300T und CPU-Upgrade

Beitragvon MarkF » 20.11.2016 12:03

Ich habe zwischenzeitlich 6 Euro in einen M 735 SL7EP 1.70 GHZ investiert - oder verschwendet, je nach Sichtweise - und diesen eingebaut, was geradezu kindisch einfach war. Was soll ich sagen - er läuft, Win7 fährt hoch, bislang keine Probleme. Da ich ohnehin den ganzen visuellen Schnickschnack von Win7 deaktiviert habe läuft Win7 auch mit akzeptabler Geschwindigkeit, nach dem CPU-upgrade gefühlt etwas flüssiger. Eine SSD würde das sicher noch verbessern, aber da IDE-SSD noch teurer sind als SATA-SSD wääre dies des guten zuviel - dazu gibt es zu günstig vergleichweise moderne Laptops gebraucht. Problematisch sind und bleiben aber Internetseiten, die mit visuellem Schnickschnack und darunter natürlich vor allem Werbung vollgepackt sind und alle Ressourcen und darüber hinaus fordern.
Das waren noch Zeiten, in den 90er Jahren, als man eine gute Webseite daran erkannte, daß sie möglichst viel Information und kurze Ladezeiten bot, wenig Datenvolumen erforderte, Bilder klein und schnell zu laden und diesen ganzen ressourcenfressenden Video-Firlefanz und Werbe-Sch.. gab es schon mal gar nicht.
Daß es keine Möglichkeit gibt, der Rechner anzuweisen, von vorneherein diesen Müll nicht nur nicht auszuführen sondern erst gar nicht zu laden, sondern nur auf ausdrückliche Anweisung?

Was mit beim CPU-Austausch aber auffiel war, daß auf dem "Kühlkörper", also dem Teil der heatpipe, die auf die CPU geklemmt wird, keinerlei Hitzeleitpaste war (und natürlich auch nicht auf der CPU). Stattdessen ist so eine Art "Pad" aufgeklebt, aluminiumglänzend. Das ersetzt wohl die Hitzeleitpaste? Nicht daß die neue CPU gegrillt wird ...
Nachtrag: In
topic,26025,-How-To-V2030-Prozessor-Upgrade-Tutorial.html
entfernt der Autor anscheinend anläßlich des Prozesserwechsels das Wärmeleitpad und ersetzt es durch Wäremleitpaste. Ich tue mir etwas schwer damit, eine Maßnahme, die der Hersteller bewußt vorgenommen hat, zu ersetzen.
Die Core-Temperatu liegt bei normaler Benutzung (eben, Schreiben im Forum) zwischen 40 und 45 Grad, wenn der Lüfter läuft, und ohne Lüfter bei bis zu 50 Grad. Merkwürdigerweise liegt die Prozessorlast bei deutlich über 50%, sogar bei angehaltenem Virenschutz. Aber egal - ist diese Temperatur noch o.k.?
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Re: Amilo L7300T und CPU-Upgrade

Beitragvon hikaru » 21.11.2016 10:16

MarkF hat geschrieben:Daß es keine Möglichkeit gibt, der Rechner anzuweisen, von vorneherein diesen Müll nicht nur nicht auszuführen sondern erst gar nicht zu laden, sondern nur auf ausdrückliche Anweisung?
Es gibt diverse Browser-Addons die sowas können. Falls du Firefox verwendest, dann dürfte das Addon "RequestPolicy" hilfreich sein.

MarkF hat geschrieben:Was mit beim CPU-Austausch aber auffiel war, daß auf dem "Kühlkörper", also dem Teil der heatpipe, die auf die CPU geklemmt wird, keinerlei Hitzeleitpaste war (und natürlich auch nicht auf der CPU). Stattdessen ist so eine Art "Pad" aufgeklebt, aluminiumglänzend. Das ersetzt wohl die Hitzeleitpaste?
Ja, diese Pads ersetzen die Wärmeleitpaste. Für gewöhnlich ist das eine Silikonmischung mit einem relativ hohem Wärmeleitkoeffizienten. Allerdings reicht der nicht an den von guter Wärmeleitpaste heran.

MarkF hat geschrieben:Ich tue mir etwas schwer damit, eine Maßnahme, die der Hersteller bewußt vorgenommen hat, zu ersetzen.
Wenn du mit der Anwendung von Wärmeleitpaste vertraut bist, dann ist das im Prinzip kein Problem. Du musst nur bedenken, dass das Pad eine gewisse Dicke hat, die du beim Einsatz von Wärmeleitpaste ausgleichen musst. Das wird gern mit kleinen Kupferplättchen gemacht. Wie die Situation im L7300 konkret ist weiß ich allerdings nicht.

MarkF hat geschrieben:Die Core-Temperatu liegt bei normaler Benutzung (eben, Schreiben im Forum) zwischen 40 und 45 Grad, wenn der Lüfter läuft, und ohne Lüfter bei bis zu 50 Grad. Merkwürdigerweise liegt die Prozessorlast bei deutlich über 50%, sogar bei angehaltenem Virenschutz. Aber egal - ist diese Temperatur noch o.k.?
Die Temperaturen sind alle im grünen Bereich. So lange du deutlich unter 80°C bleibst, brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
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