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Lösung

Alle Fragen, die sich speziell um Linux oder andere Unix-ähnliche Betriebssysteme drehen.

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Beitragvon dalos » 30.11.2005 19:53

Man kann Linux folgender maßen zum laufen bringen:
man installiert VMware und installiert danach Linux (Suse,..)
es wird als iso gespeichert und ist somit gleichzeitig mit Windows
verwendbar. ;)
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Beitragvon aspettl » 30.11.2005 20:03

Hmm, von deiner universellen Lösung habe ich mir mehr erwartet. Natürlich ist das der einzige Weg, wo man sicher sein kann, dass es wirklich überall geht.

Ein paar Nachteile:
- Man braucht Windows.
- Man braucht VMware (kostenpflichtig).
- Ein virtuelles System ist langsamer.

Gruß
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Beitragvon 1101011 » 01.12.2005 21:13

außerdem emuliert VMWare eine andere Grafikkarte.
echte 3D Unterstützung ist da meistens nicht gegeben
und wenn du dann mal TuXRACE spielen willst,
dan zwingst du deinen Rechner gewaltig in die Knie
1101011
 
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Hehe

Beitragvon dalos » 01.12.2005 23:41

GraKa:
Nun ja da muss ich dir recht geben, Grafikanimationen sind wegen des Standardgrafikkartentreibers nicht wirklich top.
RAM:
Also ich habe mit der Performance überhaupt keine Probleme, mein Lapto (1437G) hat 1Gb, da gibts wirklich keine Probs.
Kostenpflichtig:
Das ist wirklich ein Nachteil, da muss man sich erkundigen einen anderen Weg herauszufinden.

Allgemein:
Das Fazit ist, nachdem die Welt von Microschrott-User überwältigt ist, ist man beim Neukauf eines heutigen Laptops sowieso mit einer der oben gennanten Version ausgerüstet. Nebenbei fallen auch die lästigen Treiberinstallationen für WLan, Lan-Karte, usw. weg - weil die mit Win laufen.
Also ich hab mich sehr bemüht euch mit dieser Variante auf den Geschmack kommen zu sallen, denn wer wirklich sehr verzweifelt ist, weil man nicht einmal am Anfang nach dem Bootvorgang auswählen kann was man machen möchte (von Hardware installieren oder Linux installieren, außer man steckt einen externen Bildschirm an) ist dann sicher sehr froh darüber (so wie ich) dass Linux überhaupt läuft.
Ansichtssache ist jedoch wer auf Grafikspiele setzt, sollte das BS auf einen anderen System installieren - nur was macht man wenn man sich letzte Woche o.ä ein System [Notebook] gekauft hat > VMware installieren ;)

MFG
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Beitragvon ElPolloDelDiablo » 02.12.2005 09:30

Öhm, ja...

dalos, hat sich zu Dir bereits durchgesprochen, dass Linux bereits nativ auf Laptops funktioniert? Ich meine, es ist doch eher egal, ob ich Windows-Treiber oder Linux-Treiber installieren muss. Und mit einer aktuellen Distribution läuft ja auch nahezu alles, was das Notebook kann - meistens ist nur ein schlechtes BIOS für Probleme mit ACPI etc. verantwortlich, zur Not deaktiviert man den Kram.

Wenn bei einem nicht alles läuft ist wohl Dualboot besser. Und von wegen Grafikkarte: zur Not tut es immer der Bildschirm eines Freundes, der einen hat. Dann noch schnell die Bootoptionen ändern, fertig.

Also, die ultimative Lösung heißt basteln, nicht Failsafe ;-)
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Wollte helfen =)

Beitragvon dalos » 02.12.2005 21:31

Nun ich hoffe dass ich helfen konnte, wem's nicht gefällt kann ja basteln
hehe, nur ich bin ziemlich verwöhnt, sprich, ein Bs muss von Anfang an und ohne Probs laufen.

P.s Ich habe nicht nur einen Bildschirm in meinem Hause herumstehen, denn wir haben eine eigene Firma ;) [wollt ich mal loswerden]

Cu
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Beitragvon ApogeeDIVA » 02.12.2005 21:44

Habe ich schon oft gemacht, aber ist bei weitem nicht so cool wie ein echtes linux unemuliert 8)
(\ /) This is Rabbit. Copy Rabbit into your signature or profile
(O.o) to help him on his way to world domination.
o(")(")
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Beitragvon ChaosKrieger » 03.01.2006 16:46

ne wirkliche lösung ist das nicht umbedingt.. (auch wenn vmware wirklich geil is)

ich hätte eine bessere lösung: linux besser kennen lernen ;)

ich hatte ubuntu hoary/breezy , debian sarge/etch ohne probleme am laufen...

klar, es ist mehr handarbeit nötig, aber es läuft um einiges besser als euer vmware gefusche ;)
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Beitragvon Greunke » 03.01.2006 18:42

SuSE Linux 10 oder Fedora Core 4 sollen auch sehr einsteigerfreundlich sein.
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Beitragvon ElPolloDelDiablo » 04.01.2006 11:52

Greunke hat geschrieben:SuSE Linux 10 oder Fedora Core 4 sollen auch sehr einsteigerfreundlich sein.

Was man so einsteigerfreundlich nennt... das Debian-Dateimanagement (also die .deb's) sind wesentlich einfacher für Anfänger zu handhaben. Dann lieber ein paar Einstellungen mehr riskieren und ein Ubuntu installieren - oder gleich Debian ^^

Fedora Core hat auch einen Kernel nativ, der mit einer Option gesetzt ist, die mit dem NdisWrapper nicht funktioniert (ouh, wie hieß die noch? irgendwas mit "STACK4"...). Somit ist diese Distribution wohl für viele Notebooks hier nicht gerade geeignet...

Gegen Suse spricht meiner Meinung nach vor allem Yast, das bis heute immer noch die eigenhändig veränderten Config-Files überschreibt (wenn auch inzwischen nicht mehr ganz so häufig).
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Beitragvon aspettl » 04.01.2006 12:20

Ich würde momentan jedem Ubuntu empfehlen. Aktueller als Debian und viel anwenderfreundlicher. Im Internet gibt es viele Tutorials, Foren etc. Vieles läuft einfach so, ohne überhaupt etwas zu tun müssen.
Bei SUSE hat man das Problem, dass wenn etwas nicht über YaST geht, dass man selbst etwas bearbeiten muss. Das finde ich dort aber umständlich, vor allem wenn dann YaST die Dateien wieder überschreibt, wenn man Pech hat.
Fedora Core habe ich schon lange nicht mehr ausprobiert (vor ein paar Jahren Red Hat...), da kann ich nichts dazu sagen.

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Beitragvon ChaosKrieger » 04.01.2006 13:40

dafür kommt (k)ubuntu nicht mit dem acpi richtig zurecht.. ;)
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Beitragvon Greunke » 04.01.2006 13:42

ElPolloDelDiablo hat geschrieben:Was man so einsteigerfreundlich nennt... das Debian-Dateimanagement (also die .deb's) sind wesentlich einfacher für Anfänger zu handhaben.


Das gleiche gilt auch für die RPMs. Dort muss auch auf die richtige Architektur und Distribution geachtet werden.

ElPolloDelDiablo hat geschrieben:Fedora Core hat auch einen Kernel nativ, der mit einer Option gesetzt ist, die mit dem NdisWrapper nicht funktioniert (ouh, wie hieß die noch? irgendwas mit "STACK4"...). Somit ist diese Distribution wohl für viele Notebooks hier nicht gerade geeignet...


Also über solche Probleme kann ich nicht klagen. Mit den Paketen von rpm.livna.org funktioniert Ndiswrapper einwandfrei. Auch Madwifi (für meine PCMCIA Netgear WG511T) auf meinem zweiten Laptop funktionieren problemlos und erkennen die Hardware.

zu Ubuntu:
Mir gefällt die Idee von Ubuntu sehr gut, Einfachheit und Unkompliziertheit.
Hardwareerkennung verdient ein sehr gut, der Support und die Sprachunterstützung sind auch weit vorangeschritten.
Jedoch konnte ich mich mit Ubuntu nicht recht anfreunden, weil mit die Root-Account-Lösung nicht zusagt. Jedesmal bei administrativen Eingriffen ein sudo einschieben zu müssen nervt. Das stranguliert meiner Meinung nach die Flexibilität, wenn man z. B. bei der Einrichtung von Konfigurationsdateien, dies mit der Konsole machen muss und dort immer eine lange Zeile reinschreiben muss. Außerdem stört mich, dass das Desktopmenü nicht das Terminal enthält.
Deshalb bin ich wieder zurückgerudert auf Fedora.
Aber ein heißer Kandidat für die Zukunft bleibt Ubuntu sicherlich.
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Beitragvon ChaosKrieger » 04.01.2006 13:46

das mit dem ubuntu is nicht ganz richtig..

sudo passwd root und du hast deinen root account ;) (su)

mit dem terminal gibt es auch eine lösung.. weis aber nichtmehr genau wie das ging..
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Beitragvon aspettl » 04.01.2006 13:57

@ChaosKrieger
Bei mir läuft auf zwei Notebooks ACPI einwandfrei. Das ist mit Sicherheit notebookabhängig, genauso wie bei anderen Distros.

@Greunke
Den root-Account hat man mit einem Befehl wie ChaosKrieger schreibt aktiviert.
Das Terminal? Ich habe einfach eine Verknüpfung eingerichtet (sind ja nur ein paar Klicks) und eine Tastenkombination dafür (die Windows-Taste eignet sich dafür...).

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