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Inoffizielles Forum rund um die Notebooks der Amilo- und Lifebook-Serien von Fujitsu

Qualitätsrückgang seit NBs "billig" sind?

Du besitzt ein Amilo-Notebook und möchtest anderen die Erfahrungen mitteilen? Dann bist du hier richtig.

Hat sich die Qualität der NBs in den letzten Jahren drastisch verschlechtert?

Ja, wegen Preisverfall / Barebones.
8
28%
Ja, generell bei allen NBs (auch z.B. bei Lifebooks).
6
21%
Nein, Mängel bei NBs sind normal.
8
28%
Nein, die hier im Forum beschriebenen Defekte sind Einzelfälle.
7
24%
 
Abstimmungen insgesamt : 29

Qualitätsrückgang seit NBs "billig" sind?

Beitragvon MarcelL » 13.02.2005 16:09

Hi Leute,

ich habe eine Umfrage gestartet zum Thema Qualität. Vor 2 Jahren gab es Notebooks gerade mal ab 4000 Mark, heute sind sie ab 999 Euro bzw. im Regelfall 1100-1500 Euro zu haben.

Fast alle "billigen" Notebooks sind Barebones, sprich von einem asiatischen Produzenten geliefert und dann wird nur noch das entsprechende Label der jeweiligen Firma draufgeklebt.

Ich musste selber, als auch im Bekanntenkreis, mehrmals erfahren, dass es anscheinend normal ist, wenn man ein NB mitunter mehrfach in Reparatur schickt. Ich dachte, als ich mein NB kaufte, dass dies bei FSC nicht der Fall sei (wegen Marken-Image), aber leider kann dies (auch durch die 'zig Foreneinträge hier zu lesen) nicht bestätigt werden.

Da frage ich mich, ob es zur Zeit besonders schlimm ist bei FSC oder ob ein Qualitätsmangel quer durch alle NB-Vertreiber (keine Hersteller, da ich mal davon ausgehe, dass "nur" die 1000-1600 Euro teuren Barebones betroffen sind)?

Die Verkäufer und Konsumenten haben sich über dem "Notebook für jedermann" gefreut, dass absolute Mobilität versprach und tatsächlich hat sich der Absatzmarkt für NBs ja drastisch erhöht und heute steht auf der ersten Seite vom MM-Prospekt NBs und nicht Desktop-PCs wie vor 2 Jahren. Doch anscheinend geschah dies zu Lasten der Qualität und dann bin ich wirklich enttäuscht und wundere mich nicht, warum es z.B. bei Dell für den gleichen Preis nur die halbe Ausstattung gibt.

Ebenso macht mich stutzig, warum - bei Mängeln - nicht mal der Reparaturservice einwandfrei ist, sondern die NBs entweder nicht repariert werden, der Service einen weiteren Defekt verursacht oder der Vorfall heruntergespielt wird (beliebt: BIOS-Update!).

Was denkt ihr darüber (vielleicht wer hier, der schon vor Jahren sein erstes Notebook gekauft hat)?

Gruß
Marcel
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Beitragvon SuSELinux » 13.02.2005 16:19

Genrell kann man bei Notebooks sicherlich sagen "Qualität hat ihren Preis".

Das die billigen aber deshalb gleich schlecht sind, kann ich nicht behaupten (negative Ausnahme in meinen Augen Gericom).

Wir verkaufen bei uns in der Firma sehr viele Amilo Pro's und Lifebooks (Amilo M verkaufen wir keine, wegen der schlechteren Herstellergarantie). Ich kenne kaum Kunden die sich über Ihr "Unter-1000-Euro-Notebook" beschwert haben weil es qulitativ nix taugt.

Man darf aber auch keinen vergleich zu einem teuren HP, Samsung oder Asus machen, die in Sachen Verarbeitung natürlich um einiges besser sind.

Das ein billiges Notebook auch zwangsläufig einen Garantiefall hat, kann man sicher nicht sagen. Auch wenn die Amilo M sicherlich nicht zu unrecht die schlechteren Garantieverhältnisse hat (typische MM-Ware)
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Beitragvon PappaBaer » 13.02.2005 17:06

Ich sehe das genauso wie mein Vorredner.

Trotzdem: Es wird schon seinen Grund haben, dass ein in der Ausstattung mit einem Amilo M vergleichbares Lifebook gerne mal das doppelte kostet. Das liegt sicherlich nicht nur an den Garantiebedingungen.

Wenn ich ein NB für um die 1000 EUR kaufe, darf ich die Verarbeitungsqualität nicht mit der eines Business-Gerätes vergleichen.
Verarbeitungsqualität hat aber in erster Linie nichts mit der Häufigkeit von Garantiefällen zu tun. Wie eben bereits erwähnt:
Nur weil ein Notebook günstig ist, muss man nicht zwangsläufig mit mehr Defekten rechnen.
Gruß Torsten
__
Wie poste ich falsch:
Nachdem ich Google und die Suche erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, mit dem keiner etwas anfangen kann.
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Beitragvon MarcelL » 13.02.2005 23:48

PappaBaer hat geschrieben:Nur weil ein Notebook günstig ist, muss man nicht zwangsläufig mit mehr Defekten rechnen.


Ja, aber ihr gibt mir ja auch Recht, indem ihr sagt, dass die Verarbeitungsqualität schlechter sei und "Qualität ihren Preis" habe.

Natürlich muss nicht jedes NB der günstigeren Preisklasse zwangsläufig einen Defekt haben, aber festzustellen ist, dass sie deutlich vermehrt bei Barebones auftreten, dies wollte ich herausstellen. Nicht alles was glänzt ist Gold...

Bitte beteiligt euch mehr an der Umfrage! Danke.

Gruß
Marcel
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Beitragvon suchender » 14.02.2005 13:18

Es ist heutzutage nunmal so, dass kostenaufwendige Testreihen weggelassen werden und im Endeffekt der Endkunde der Tester ist.

Das sieht man auch immer wieder schön bei Autos. Ein Mercedes ist sicherlich nicht das günstigste Auto, doch sieht man immer wieder das gerade bei der Elektronik der Autos auf langwierige Tests verzichtet wird. Vor einigen Jahren brauchte ein Auto über ein Jahr bis es auf den Markt kam, heute passiert sowas in 4-6 Monaten.

Aus diesem Grund werde ich mir nie in meinem Leben ein Laptop o.Ä. kaufen, welcher gerade auf den Markt gekommen ist, da jede "neue" Technologie bzw. jedes neue Produkt seine Kinderkrankheiten hat.
Eben deshalb weiß der Support da selbst nich was zu machen ist, weil die Fehler noch nicht bekannt sind!!!

MfG
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Beitragvon aspettl » 14.02.2005 16:25

Ich sehe das eigentlich auch so wie suchender. Die Firmen wollen sparen wo sie können, was manchmal auch nach hinten losgeht.
Der Markt will es aber so, dann müssen wir uns wohl damit abfinden.

MarcelL hat geschrieben:Bitte beteiligt euch mehr an der Umfrage! Danke.

Um das zu beurteilen, muss man schon früher (vor einigen Jahren) mit Notebooks gearbeitet haben - trifft auf mich nicht zu.

Gruß
Aaron
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Beitragvon MarcelL » 14.02.2005 20:13

aspettl hat geschrieben:Um das zu beurteilen, muss man schon früher (vor einigen Jahren) mit Notebooks gearbeitet haben - trifft auf mich nicht zu.

Gruß
Aaron


Dann denk dir den Satzanfang "Glaubt ihr, dass..." dazu :wink:

und mal konkret gesagt: meins war 1x in Reparatur, habens hingekriegt...
ein 1425 2x mal; das erste Mal: BIOS update machen! (so ein Quatsch!); 2.Mal (5 Wochen): alles okay, jetzt Tastatur klappern; umgetauscht, 1424... kaum zuhause, kommt beim Start "Bitte installieren Sie Windows neu."... gleich wieder zurückgebracht und nen Desktop-PC bestellt!
Weiß nicht, ob ich mich da für 1400 Euro mit abfinden muss...
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Beitragvon alzi » 14.02.2005 21:08

Hi Fans,

im Vergleich zu vor 2 bis 3 Jahren sind die NBs sind deutlich im Preis heruntergegangen. Dies wurde möglich durch eine höhere Stückzahl. Ein Vergleich der jetzigen Qualität mit der vor einigen Jahren ist natürlich ohne genaue Zahlen völig illusorisch. Aber offensichtlich ist vielfach das Empfinden, dass es früher besser war. Nun ja, nehmen wir mal an, es werden heute 10 mal mehr NBs gefertigt als früher, und die Qualität wurde doppelt so gut, dann gibt es jetzt immer noch mehr Reklamationen als früher..


Immer auf dem Teppich bleiben - always stay on the carpet!
alzi
 

Beitragvon jege » 18.02.2005 17:41

Sorry Ladys,

aber mein Beitrag dazu:

Was (lange) hält bringt kein Geld. - alte Binsenweisheit

Und Geld regiert nunmal die Welt. Oder habe ich da mal was falsch verstanden?

Wovon sollen denn die Firmen (über)leben wenn alles (egal ob nun Notebook, Auto etc. p.p.) ewig hält???

In dem Sinne

MfG
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Beitragvon Wesie » 06.03.2005 13:29

Eigentlich wollte ich mit abstimmen, aber es gibt keinen Punkt, welcher meine Meinung entspricht :
Fakt ist sicher eins : Um ein Nb zu fertigen, welches sich im untersten Preissgement befindet und Geld bringen soll, da muß an einigen Ecken gespart werden ... Mein Amilo hat leider keine RS232, weshalb ich das alte liebgewonnene Lifebook auch weithin verwenden werde. Ein USB-RS232 Adapter muß ich einmal ausprobieren, ob er wirklich das macht, was ich von ihm verlange ( vorraussichtlich nicht ) Aber ein NB mit gleicher Leistung und RS232 gibt es nicht für das Geld ...
Auf der anderen Seite, bringt es dem Hersteller oder OEM Verkäufer nichts, wenn es lauter Rückläufer gibt ( z.B. das Keyboard ;) ) . Das wird ein ZuzahlGeschäft.
Es wäre für den Hersteller günstiger z.B: ein gutes Keyboard für HK 5? mehr einzubauen und für den gleichen Preis zu verkaufen, als nur 5 % Rückläufer deswegen zu haben ( Transport, Arbeitskosten, Material Kosten, Image .. )
Für mich ist das Amilo auch das erste NON Lifebook Notebook. Wie sich das NB in der ZUkunft verhält, wird sich zeigen -mit dem Lifebook gab es bisher noch nie Probleme ( ausser das die Akkus mit der Zeit --- naja ... ) ansonsten rennt das Teil wie am ersten Tag :)
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Beitragvon troll » 06.03.2005 21:22

Hallo ,
ich hatte vorheriges Jaht noch einen Targa von Uniwill und das Gerät war jeden Tag so 6 Stunden im Einsatz. Der jetzige Besitzer ist damit voll zufrieden und das Gerät hat schon nach einem Sturz das 2 Gehäuse!!!!


Gruß
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