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MacOSX auf NichtApple Hardware.

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MacOSX auf NichtApple Hardware.

Beitragvon -TiLT- » 21.03.2006 06:20

Hallo Leute,

den ein oder anderen werd ich jetzt schocken, aber, naja ich machs einfach mal.


WindowsXP läuft auf den neuen Intel-Macs
MacOSX läuft seit 10.4.1 auf normalen PC´s.

Einzige Voraussetzung: SSE2.

Nun, seit einiger Zeit geistern nun Patches herum, mit denen man seine OSX-Intel-Recovery-CD´s so umpatchen kann, dass sie auch auf irgendwelcher PC Hardware laufen (Links auf PN-Anfrage). Je näher man mit seiner eigenen Hardware an der von Apple ist, umso besser und problemfreier läuft das auch.

Mittlerweile wurden sogar Treiber für verschiedene bisher nicht unterstützte Hardware geschrieben.
Alles in allem eine wachsende Gemeinde, die gute Fortschritte erzielt.

Nun zu dem was nun davon uns betrifft.

Viele Amilos scheinen komplett inkompatibel zu sein. Jedenfalls scheint es erst so, jedoch berichten dagegen in einschlägigen Foren einige User, doch auf allerlei Amilos MacOSX problemfrei zu betreiben.

In meinem Fall, einem 1437g in Kombination mit einem 10.4.4/10.4.5 bekomm ich z.B. direkt ne fiese Kernel-Panic beim Installieren. Auch allerlei Tricks, das OS doch zu installieren, scheiterten spätestens, wenn ich versuchte das ganze nativ zu booten.

Nun die Frage an euch. Hat schon mal jemand Erfahrungen gemacht in der Hinsicht? Oder ist nun gar jemand neugierig geworden?

@Mods: Ich poste es hier im Amilo Forum, weil das osx86-Forum und die Wiki dort die reinste Müllhalde sind, und dort so wenig FSC-Ler rumrennen. Und das Darwin von OSX kann man ja ruhig zur Fraktion *nix zählen, die hier im Forum ja netterweise auch eine Daseinsberechtigung hat ;)

Grüße
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Beitragvon Anonymous » 21.03.2006 14:35

Warum schockend?
Ist doch nichts besonderes.
Die neuen Mac-Rechner (auch z.B. die Macbooks) sind ja hardware-mäßig identisch mit normalen PCs.

Wobei ich mich frage, was dann noch "Mac" an den neuen Rechnern ist, wenn es nichts anderes als PCs mit einem draufgepappten Apfel-Logo sind.
Anonymous
 

Beitragvon Hitchi » 21.03.2006 16:00

ich würde auch sehr sehr gern mal nen macosx auf meinem m3438g zum laufen kriegen


aber so richtig trau ich mich nicht da mein xp nicht verschwinden darf :-)

also wenns wer hinbekommt u ne anleitung schreibt dann küss ich ihn persönlich :wink:
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Beitragvon dutty » 21.03.2006 17:35

auf meinem 1667g (turion64 sse2/3 + nx bit) lief 10.4.3 fast problemlos, das einzigste problem ist das der vinyl (ac97) codec und die ati x700 damals noch nicht ganz unterstützt wurden, d.h. sound war nur auf der rechten box zu hören und die x700 wurden "nur" über vesa angesprochen.. ansonsten gibts für fast alles bereits treiber, auch die broadcom wlan karten werden iirc schon unterstützt
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Beitragvon -TiLT- » 22.03.2006 23:25

VMWare 2 Native Guide: (Original von SABR)

Benötigt
• Microsoft Windows Operating System (XP z.B. ;) )
• Eine funktionierende 10.4.3/4/5 X86 bootfähige InstallationsDVD
• VMWare Workstation (version 5.5 ist die neueste)
• Daemon Tools

Schritt 1
Öffne Daemon Tools. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Task-Ikon im System Tray und mounte das Image.

Schritt 2
Starte VMWare und erstelle eine neue Virtual Machine:
File => New => Virtual Machine.

Diese Einstellungen muss die Virtual Machine haben:

Custom | New - Workstation 5 | Other - Other | Virtual Machine Name (Optional) / Location (Optional) | Memory - 256MB oder mehr | Do not use a network connection | SCSI - Buslogic | Use a Physical Disk (Drücke OK/Es erscheint eine Warnung. Diese Bestätigen) | Wähle das richtige Laufwerk (also die Festplatte), Usage - (Optional – ich habe die komplette Festplatte gewählt, bin mir nicht sicher, ob es auch mit nur einer Partition funktioniert). | Disk file (Optional).

Schritt 3
Editiere die Virtual Machine und stelle das CD-Rom auf das Laufwerk ein welches mit Daemontools neu hinzugekommen ist. Das CD-Rom direkt auf auf das Image zeigen lassen funktioniert nicht! VM-Ware kommt mit dem HFS+ Dateisystem nicht gut zurecht.

Die Festplatte muss ebenfalls noch editiert warden. Und zwar auf Independent – Persistent.

Von der VMware-Page: To configure a disk as an independent disk, choose VM > Settings, select the disk in question, then click Advanced. On the advanced settings screen, select Independent, then the mode for the disk. You have the following options for an independent disk:
# Persistent — changes are immediately and permanently written to the disk. All changes to an independent disk in persistent mode remain, even when you revert to the snapshot.
# Nonpersistent — changes to the disk are discarded when you power off or revert to the snapshot. Choose this option if you want to run a virtual machine where the virtual disk is stored on a DVD-ROM or CD-ROM, or if you want to lose any changes made to the virtual disk since the snapshot was taken when you revert to the snapshot.


Schritt 4
Starte die Virtuelle Machine. Klicke in das VMware-Fenster und drücke ESC. Wähle das CD-Rom als Bootlaufwerk aus. Nun sollte der Darwin Bootloader erscheinen. –v gibt verbose Output. Ist spannender und nützlich zum Fehlersuchen ;)
Einer sauberen Installation sollte nichts im Wege stehen. Auf die Einzelheiten der MacOSX Installation möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen.
Es sei aber erwähnt, dass man das Disk-Utility benutzt um eine Partition für OSX vorzubereiten. Diese sollte soweit schon vorhanden sein, eine Primärpartiton sein, und nicht unformatiert. Bestenfalls wäre sie vom Typ „AF“. Um sie für OSX zu verwenden muss man sie anklicken und dann „löschen“ auswählen. Sie wird dann in HFS+ formatiert (AF) und gemountet (aktiviert).

Also Bootloader empfehle ich “extended fdisk”. Hat ein nettes Menue und kann gut mit dem HFS+ umgehen.

Fragen, Kommentare und Kritik sind erwünscht. Anmerkend sei gesagt, dass allzu mutige auf jeden Fall ein Backup ihres Systems machen sollten. Weiterhin ist eine Hiren´s Boot-CD zur Hand zu haben und diese auch nutzen zu können niemals verkehrt. Passt auf euer *nix/Windows auf!
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