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Amilo M 1439 G - Langzeittest

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Amilo M 1439 G - Langzeittest

Beitragvon FreAK-47 » 26.03.2006 20:31

Das Amilo 1439 G – by FreAK-47
Gekauft im Oktober 2005 bei MediaMarkt, Köln. Damaliger Preis: 1199 €.

Langzeittest vom Oktober 2005 bis Februar 2006

Tag Leute, ich wollt mal alle Leser, die gerne an einem 1439 G interessiert sind, kurz informieren. An die Lesefaulen: bitte lest unbedingt die Vor- und Nachteile und wägt ab!

Übersicht
1. Eigenschaften vom Notebook
2. Erste Eindrücke
3. Vor- und Nachteile kurz zusammengefasst (für Lesefaule ^_^)
4. Fazit

Also, um dies so übersichtlich wie möglich zu machen, verzichte ich, so gut ich kann, auf lange Sätze.

ACHTUNG – Das 1439 G kann sich bei den Hardwaremerkmalen unterscheiden.
Meine Tests beziehen sich nur auf das Notebook mit den unten stehenden Merkmalen.

1. Allgemeine technische Eigenschaften

Bezeichnung: Fujitsu-Siemens Computers Amilo M 1439 G
Mainboard: Intel 915 PM mit PCI Express und S-ATA Controller
Prozessor: Intel Pentium M 740 mit 1,73 GHz
Arbeitsspeicher: 2 x 512 MByte DDR-SDRAM
Festplatte: Fujitsu MHT2080BH mit 80 GByte und 5400 upm.
Laufwerk: Philips SDVD-8431
Grafik: nVidia GeForce 6600 Go mit Treiber 73.10
Display: 1280x800 Pixel „CrystalView“ LCD-Bildschirm
Sound: Realtek High Definition Audio mit dem Azalia Codec
Touchpad: Synaptics Pointing Device
Wireless: Intel PRO Wireless 2200 b/g
LAN: Realtek Gigabit LAN
Cardreader: 4in1 (SD, MS, MMC, MSPRO)
Sonstiges: 2 Lautsprecher, 1 Subwoofer, 1 Lüfter, 2 Kupfer / Aluminium Heatpipes, Fernbedienung mit Batterie, Modemkabel, Extrasoftware

2. Erste Eindrücke

Das erste, was einem auffällt ist das leise Betriebsgeräusch. Der Lüfter surrt hörbar, aber nicht nervend. Er springt diskret beim Office Betrieb alle 5 Minuten an. Beim zocken dreht der Lüfter aber deutlich hörbar auf, was aber nicht so schlimm ist – bei so viel zusammengepresster Technik auf engstem Raum ist das schon okay. Die ziemliche Erhitzung fällt sofort nach 15 Minuten Betrieb auf. Was ich persönlich ziemlich nervend fand, waren die vorinstallierten Werbeschei§*% wie z.B. Yahoo, T-Online und AOL. Ich denke, dass das aber leider bei fast jedem Notebook ist.
In der Packung waren noch diverse Software mitgeliefert: Norton Internet Security 2005 (90 Tage-Demo), Nero eXpress 6 OEM, Cyberlink PowerDVD / InstantOn und MS Works 8.0 mit Microsoft OneNote Trial. Natürlich ist auch eine FSC Treiber DVD (bootfähig) und eine Product-Recovery DVD beigeliefert. Leider sind die Treiber veraltet, und auf der FSC Seite gibt’s (so gut wie) keine Updates.

3. Vor- und Nachteile

Die Vorteile

- das Notebook hat mit seiner guten PCI Express Grafikkarte noch genügend Power für kommende Spiele. Trotz des veralteten Treibers kamen bei mir noch nie gravierende Grafikfehler.
- Das Notebook hat ein erstklassiges Display, die Farben werden schön dargestellt wegen dem „Crystal“ Display. Das heißt: die Bildschirmoberfläche ist (genauso wie bei Fotos) nicht matt, sondern Hochglanz. Das Display hat eine gute Responsetime und eignet sich sehr gut zum zocken.
- Das Notebook unterstützt Serial-ATA. S-ATA bringt viele Vorteile mit sich, wie z.B.
NCQ (Native Command Queueing) und eine höhere Datendurchsatzrate. NCQ bedeutet, dass die Festplatte Lese- und Schreibanforderungen intelligent anordnet. Dadurch ist eine 5400 upm HD mit NCQ in etwa vergleichbar mit einer 7400 upm HD.
- das Notebook ist angenehm leise. Er hat einen Lüfter, der unauffällig alle 5-10 Minuten anspringt.
- Das Notebook hat eine Fernbedienung inklusive Batterie. Kommt besonders gut bei Power Point Präsentationen. (Kleiner Tipp für Spaßvögel: falls ein Bekannter auch ein Notebook von Fujitsu-Siemens mit Fernbedienung hat, könnt ihr seinen Notebook mit eurer Fernbedienung ausschalten bzw. die Kontrolle davon übernehmen :-D)
- Das Notebook hat mit 1 GByte RAM ziemlich viel Arbeitsspeicher. Für Notebooks ist das ziemlich viel. Im Grunde sind das 2 RAM-Module, die im Dual-Channel arbeiten.
- Der Laptop unterstützt High Definition-Audio. Das heißt: gute Soundqualtät!
- Dieser Laptop ist kein Schlepptop. Es wiegt um die 3 Kilogramm und ist vom Gewicht her okay.
- Und das wichtigste: Das Notebook hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis!
Für diesen Preis kriegt man ziemlich viel Power geboten.

Die Nachteile – WICHTIG

- das Notebook erhitzt sich schnell, das heißt SCHNELLER VERSCHLEISS.
Bereits nach 15 Minuten ist das Notebook spürbar warm.
- bei manchen Spielen tritt der so genannte „Brr“ Bug auf. Meistens bei Anwendungen (z.B. Games) mit hoher CPU Auslastung.
- Die schicke silberne Farbe des Gehäuses geht wegen der Erhitzung bei der Handballenauflage ab. Klebt eine Folie rauf, um dies zu verhindern.
Leider habe ich das erst viel zu spät gemerkt.
- Der Akku ist mit 2 Stunden nicht gerade der beste. ACHTUNG! Ihr denkt sicherlich: „Ach macht doch nichts“, aber nach einem Jahr sachgemäßer Benutzung wird die Akkuleistung auf eine bis anderthalb Stunden abgesunken sein und ein teurer Akkukauf wird langsam aber sicher unausweichlich.
- Die 2 Lautsprecher sind recht leise im Vergleich zu denen, die mein Kumpel hat (Harman-Kardon). Und der „Bass-“Lautsprecher erzeugt keinen Hörgenuss (ich zitiere) „…Basslautsprecher und die zwei Lautsprecher bilden ein sogenanntes Subwoofer-System für dem echten Hörgenuss“. [Handbuch Seite 43]. Aber von Notebooklautsprechern sollte man eigentlich nicht mehr erwarten.
- Das DVD Laufwerk ist schrott. Das „hochgelobte“ Philips ist nicht empfehlenswert. Achtet beim Kauf, ob nun der berühmte Philips oder ein guter NEC eingebaut ist. Falls euer Philips unter Umständen (wie Manche berichten) gut brennt, KOMMT NICHT AUF DIE IDEE, EIN FIRMWAREUPDATE ZU MACHEN. Wenn es funktioniert, seid wirklich froh. Bei vielen funktionierte der Brenner erst nach dem Update nicht. Macht den Firmwareupdate nicht! Auch wenn höhere Brenngeschwindigkeiten so verlockend klingen.
- Die Treiber werden gar nicht upgedatet. Auf der Seite ist die aktuellste Version für die GeForce die 73.10. Anfragen an den Support endeten mit einem „wird weitergeleitet“. Man kann aber dagegen gemoddete Treiber benutzen.
- Das Festplattentool von Fujitsu erkennt die Festplatte nicht. Ärgerlich, wenn man einen vermutlichen Festplattendefekt hat, den aber nicht nachweisen kann. Dafür muss man z.B. Norton DiskDoctor (in Norton System Works enthalten) oder das Windows Tool benutzen.


4. Fazit

Ich will euch jetzt nicht sagen, ob ihr das kaufen oder nicht kaufen sollt. Ich will euch nur darauf hinweisen, dass ihr für dieses günstige Notebook viel Power geboten bekommt, aber mit einigen Macken. Für mich hat sich der Notebookkauf gelohnt, trotz des Umstandes wegen des neuen DVD-Laufwerks von NEC. Vergleichbare Notebooks (mit der gleichen Leistung) haben damals 1500 € gekostet. Dieser Laptop war ein echtes Schnäppchen und ich kann es jedem empfehlen, den die Vorteile nicht so stören. Ihr solltet beim Kauf auf das verbaute DVD-Laufwerk achten.
Ich hoffe ich konnte euch einige Kaufargumente gut rüberbringen.

Endnote: 2- bis 3+.

Greetz, FreAK-47
Dateianhänge
Das Amilo M 1439 G.doc
Das ganze nochmal als Word Datei.
(35.5 KiB) 332-mal heruntergeladen
FreAK-47
 

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