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Akku-Training funktioniert tatsächlich

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Akku-Training funktioniert tatsächlich

Beitragvon Miranda » 16.05.2006 15:28

Dank der Tips, die ich in diesem Forum gefunden habe, konnte ich die Laufzeit meines schon ziemlich vermurksten Akkus (von Amilo M1425) wieder deutlich verbessern.

Nach etwa einem dreiviertel Jahr Benutzung, hat mir das Tool "Notebook Hardware Control" vor einigen Tagen eine maximale Kapazität von 21000 mWh und ein Wear Level von 57% angezeigt.

Der Akku hat in der letzten Zeit auch nur noch ca 50 Minuten durchgehalten, bevor der Rechner von Windows in den Ruhezustand versetzt wurde.

Ich habe mich dann hier nach Tips umgesehen und auch daran gehalten.

* Deaktivieren des Ruhezustandes - das Notebook piepst auch von alleine, wenn der Akku zu leer wird.
* Entladung bis zu einer Restkapazität von etwa 800 mWh (laut NHC) - das reicht dann gerade noch zum Runterfahren
* Herunterfahren von Windows und im ausgeschalteten Zustand Neuladung, bis das Ladelämpchen nicht mehr blinkt, dann erst wieder einschalten

Das ganze habe ich jetzt während der letzten 5 Tage ca 12 mal wiederholt - mit folgendem Resultat:

Das Wear Level ist inzwischen auf 26% gesunken und die maximale Kapazität des Akkus liegt wieder bei 40000 mWh.
Die Laufzeit bei normaler Benutzung des Notebooks mit WLan liegt jetzt wieder bei ca 2 Stunden.

Am Anfang nahm die maximale Kapazität noch in gewaltigen Sprüngen zu, jetzt geht es etwas langsamer voran, aber bei jedem neuen Entlade/Ladezyklus reduziert sich das Wear Level immer noch um ca 2% und die Kapazität nimmt um ca 1000 mWh zu.

Ich habe jetzt endlich kapiert, wie man den Akku richtig behandeln muss, damit er seine Leistungsfähigkeit behält und bin zuversichtlich, dass er in ein paar Tagen wieder seine volle Kapazität und ein niedriges Wear Level erreicht hat.

Lieber ein paar Tage lang das Notebook regelmäßig entladen/laden - und es dabei für 2 Stunden nicht benutzen zu können - als gleich 100 Euro für einen neuen Akku ausgeben, der dann vermutlich auch nicht sehr alt wird.

Danke nochmal an alle, die mir hier mit ihren Tips weitergeholfen haben.

Gruss, Miranda
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Beitragvon 1101011 » 17.05.2006 19:57

Wow, hätte nicht gedacht dass es soviel bringt.
Gut, aber 12 Lade/Entladevorgänge sind schon eine ganze Menge.

Ich hab auch noch nen M1525 Akku der bei 66%.
Den hab ich nach 4 mal Laden / Entladen nur auf 58 % gebracht und nach dem 5. mal ist es leider wieder auf 60% gestiegen...


Ansonsten ein Tipp.
Ich verwend das BIOS um den Akku vollständig zu entladen.
Dort wird nämlich die Festplatte nicht beansprucht und es gibt auch noch keine Ernergiesparmaßnahmen.
1101011
 
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Beitragvon Miranda » 17.05.2006 21:05

Ich glaube, mein bisheriger Fehler bestand darin, dass ich den Akku oft aufgeladen habe, während sich der Rechner im Ruhezustand befand, also nicht ganz aus war. Wie ich jetzt festgestellt habe, merkt sich Windows, bzw der Akku dann, wie seine bisherige maximale Kapazität war und lädt auch nur wieder bis genau dahin auf. Eine Steigerung der Kapazität oder eine Senkung des Wear Levels ist dann nicht möglich. Das konnte ich anhand von Notebook Hardware Control feststellen.

Auch ein Anschalten des Rechners während des Ladevorgangs verhindert, dass der Akku mehr Ladung aufnimmt, als er vorher hatte.

Nur die regelmäßige vollständige Ladung im ausgeschalteten Zustand hat bei mir zu dem Resultat von inzwischen 44000 mWh und 20% mit einer Laufzeit von 2:15 bei normalem Betrieb mit WLan geführt. :D

Ich werde noch eine Weile so weiter machen. Mal sehen, wie weit ich damit komme.

Gruss, Miranda
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Beitragvon bla!zilla » 18.05.2006 07:54

Kennt einer ein Tool welches mir die Daten unter Linux ausliest oder aufbereitet?
bla!zilla
 

Beitragvon aspettl » 18.05.2006 14:12

Code: Alles auswählen
cat /proc/acpi/battery/CMB1/info

und
Code: Alles auswählen
cat /proc/acpi/battery/CMB1/state


Den Wear-Level bekommt man dann mit dem Taschenrechner ;-)

Gruß
Aaron
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Beitragvon -TiLT- » 18.05.2006 23:55

1101011 hat geschrieben:Ich verwend das BIOS um den Akku vollständig zu entladen.
Dort wird nämlich die Festplatte nicht beansprucht und es gibt auch noch keine Ernergiesparmaßnahmen.


Es gibt durchaus Leute, die sagen würden, dass die Methode eher schleecht für den Akku ist. Wenn das NB nämlich ausgeht, während es im Bios ist, bewegt sich der Akku schon an der Grenze zur Tiefenentladung, und nichts ist tödlicher für einen Akku, als wenn seine Spannung unterhalb seines Leistungs/Ladebereichs fällt. Stichwort chemische Zersetzung. Die Methode von Miranda ist schonender.
Doubleslash hat geschrieben:Es kann nicht sein, dass ihr keine Probleme mit dem 3438 habt. Jeder hat die, sogar solche, die das Notebook gar nicht haben! JEDER! Auch ihr!
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