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Festplattenpasswort - Wie sicher?

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Festplattenpasswort - Wie sicher?

Beitragvon saibot » 22.05.2006 11:52

Ich habe das Amilo 7400 M und überlege ob ich jetzt mal die BIOS-Passwörter setzen sollte.

Das Festplatten-PW kann ich nur setzen, wenn ich das Supervisor-PW vergeben habe.

Aber da ja (wie hier in diversen Beiträgen zu lesen ist) die BIOS-Passwörter durch irgendwelche Schälterchen (oder durch 50€ zahlen) löschbar sind frage ich mich, ob dann das Festplatten-Passwort überhaupt Sinn macht?

Bleibt das Festplatten-Passwort erhalten wenn das BIOS-Passwort auf irgend eine Weise zurückgesetzt wird? Oder kann das dann einfach geändert oder gelöscht werden wenn das Supervisor-Passwort nichtmehr gesetzt ist?

Wie sicher ist die ganze Sache?
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Beitragvon Rocco » 22.05.2006 13:49

das Festplatten-Passwort ist schon sicher. Du kannst dann die Platte ausbauen und in einen anderes Notebook reinstecken.
Du hast keine Chance dann dran zu kommen, wenn du das PW nicht weißt.

Wenn das Festplattenpasswort gesetzt ist, hast du auch nicht die Möglichkeit einfach das Supervisor-Passwort zu löschen durch irgendwelche Schalter oder Tools.

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Beitragvon saibot » 22.05.2006 15:27

Hmmm ok das hört sich gut an. Ich hab halt grad die Bedienungsanleitung in der Hand und da steht dass man das Festplattenpasswort löschen kann indem man praktisch auf ändern geht und das Feld mit dem neuen PW leer lässt. Und um an diese Option zu kommen brauch ich ja das BIOS-Passwort. Und das kann man zur Not durch nen Vertragshändler zurücksetzen lassen dachte ich. *Grübel* und wenn das weg is könnte ja dann jeder das Festplatten-PW ändern? Oder nicht?

Naja jedenfalls besser als garkeins :-D
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Beitragvon Rocco » 22.05.2006 16:42

@saibot

folgendes habe ich erlebt:

Kunde kam mit seinem Notebook und hat sein Passwort 3x falsch eingegeben. So, im Normalfall ist das ja kein Problem, nur er hat mir vergessen zu sagen, das er ein HDD Passwort vergeben hat.

Also Anruf bei FSC - ein sogenanntes Masterpasswort geben lassen. Habe es beim Kunden eingegeben und schau an, ich bin im Bios. Jetzt wollte ich für den Kunden das Passwort löschen. Pustekuchen.

Also, solange das HDD Passwort gesetzt ist, kann keiner das Supervisorpasswort im Bios ändern.

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Beitragvon Q.ru » 22.05.2006 23:57

die daten sind jedoch auf der festplatte unverändert und wer es wirklich lesen möchte, wird dies auch ohne größere probleme machen können. wobei ich mir auch ziemlich sicher bin, dass hd-pw auch eine hintertür hat.

wenn du wirklich sensible daten drauf hast und diese für keinen außer dir zugängig machen möchtest solltest du unter windows drive crypt oder truecrypt benutzen. dann kann dir nicht mal ein NASA rechner deine festplatte entschlüsseln, vorausgesetzt ein gutes passwort mit mindestens 32 zeichen. da reicht eine 256bit verschlüsselung vollkommen aus, solange keine quantentechnologie in den rechner eingesetzt wird.

gut, da gibt es zwar immer noch ein paar sachen, wie zb die auslagerungsdatei, aber da solltest du wohl andere foren suchen, um sich mit diesem problem umfangreich zu beschäftigen
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Beitragvon Rocco » 23.05.2006 09:20

@Q.ru

Sorry, aber da kann ich Dir nicht zustimmen. Du hast keine Chance auf die Platte zu zugreifen. Sicherlich hat jedes PW ein Hintertürchen. Aber ohne PW kommst du nicht an die HDD ran.

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Beitragvon aspettl » 23.05.2006 10:49

Um die Aussage von Rocco zu ergänzen: Es gibt keine Hintertür beim Festplattenkennwort, ein normaler Anweder hat keine Chance irgendwie an die Daten zu kommen.
Datenrettungslabore können das natürlich. Wenn die gespeicherten Daten mehr wert sind als eine solche professionelle Datenrettung (sprich vierstellig), verlässt man sich bestimmt nicht "nur" auf ein Festplattenkennwort.

Gruß
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Beitragvon Q.ru » 23.05.2006 18:07

hmm.. wie funzt denn genau das hdpasswort? kann nicht mit einem tool wie ddolly (glaube heißt das), das eine 1:1 kopie auch bei beschädigten festplatten macht, unter linux an daten rankommen? wie wird denn das passwort vergeben? auf der bios-ebene? wenn dies ein os-unabhängige schutz ist, dann wirds ja wohl von bios abhängig sein? was ist, wenn man dann bios eisetzt, das kein hdpasswort unterstützt?
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Beitragvon aspettl » 23.05.2006 18:14

Es ist ein Schutz durch die Firmware der Festplatte. Das BIOS selbst kann nur durch Eingabe des Kennworts zugreifen. Tools wie dd können auf den Inhalt der Platte nicht zugreifen (wobei ich glaube ich nichtmal von CD booten kann ohne das Kennwort einzugeben).
Wenn man die Festplatte an ein Mainboard mit einem BIOS ohne Unterstützung für das Kennwort anschließt, dann funktioniert die Platte nicht (da es ein Schutz in der Firmware der Platte ist, nicht im BIOS).

Gruß
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